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Websuchmaschinen jenseits von Google

cc by flickr/xioubin low

Wenn es eine Firma geschafft hat, zu einem festen Ausdruck in einer Sprache zu werden, dann kann man von einer marktbeherrschenden Stellung sprechen. Wer nämlich eine Internetsuche durchführt, “googelt” in der Regel. Jedoch ist Google schon seit Längerem hierbei in der Kritik, denn die Firma sammelt hierüber systematisch Daten. Anders würde sich nämlich Googles Geschäftsmodell nicht rechnen, denn Google sammelt diese Daten unter anderem auch, um Werbeanzeigen zu schalten, die zum jeweiligen Nutzer passen. Wem der Konzern aus Kalifornien ein Dorn im Auge ist, kann auf zahlreiche Alternativen im Internet zugreifen.

Am bekanntesten sind hierbei sicherlich Yahoo, Babylon und Bing. Alle drei Unternehmen haben einen sehr unterschiedlichen Hintergrund: So ist z.B. Yahoo als einstiger Marktführer in das Hintertreffen geraten und versucht permanent den Verlust von Marktanteilen zu korrigieren. Mit Bing wiederum will es Microsoft endlich schaffen, auch eine ernst zu nehmende Suchmaschine auf die Beine zu stellen, die Google Paroli bieten kann. Glaubt man verschiedenen Fachzeitschriften, so ist Microsoft hiermit der Schritt in die richtige Richtung gelungen.

Aber neben diesen bekannteren Suchmaschinen gibt es noch zahlreiche Alternativen. Wer z.B. keine Lust darauf hat, dass bei jeder Suche die eigene IP abgespeichert wird, sollte einmal die Suchmaschine Ixquick ausprobieren, denn die Suchmaschine schreibt sich auf die Fahnen genau dies nicht zu tun und eine möglichst anonyme Suche zu gewährleisten. Auch zeichnet sich Ixquick dadurch aus, dass es sich hierbei um eine Metasuchmaschine handelt, die an mehrere Suchmaschinen die Anfragen versendet und das Ergebnis dieser Suchmaschinen zusammenfasst und dann gebündelt an den Nutzer wieder zurückschickt.

Außerdem kann man mit der Wahl des Suchmaschinenanbieters ähnlich wie bei der Wahl der Biermarke Gutes tun, denn der Anbieter ecosia verspricht, dass von den gesamten Einnahmen des Unternehmens 80 Prozent für den Schutz des Regenwaldes ausgegeben werden. Dabei ist ecosia nicht der einzige neue Suchmaschinenanbieter, denn z.B. duck duck go macht zurzeit in der Branche auch von sich reden.

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