Taiwan: Spieler stirbt unbemerkt in Internet-Café
Während wir uns in Deutschland noch Gedanken über Killerspiele oder Onlinespiel-Sucht machen, haben Spielesessions in einigen asiatischen Ländern bereits ganz andere Dimensionen angenommen. Immer wieder hört man von Vorfällen, in denen Gamer an Dehydrierung vor dem Bildschirm gestorben sind, weil sie so in das Spiel vertieft waren.
In Taiwan ist nun ein 23-Jähriger in einem Internet-Café an einem Herzstillstand gestorben. Das Krasse dabei ist jedoch, dass es die Spieler um ihn herum nicht bemerkt haben. Der junge Mann hatte in dem Café eine Session von 23 Stunden gebucht. Nach zehn Stunden Spielen war er offenbar gestorben. Der Mitarbeiter des Ladens sprach ihn erst nach Ablauf der Zeit an und wollte ihn zum Gehen auffordern, dabei merkte er, dass der junge Mann nicht schlief, sondern in einer unnatürlichen Position und mit blauen Verfärbungen dalag.
Die anderen Spieler, die um ihn herum saßen, sagten alle, dass sie von dem Tod nichts gemerkt und erst durch die eingetroffene Polizei davon erfahren hätten. Die Beamten sagten später, dass einige Zocker auch während die Leiche abtransportiert wurde und die Spuren gesichert wurden, unbeirrt weiterspielten und nicht von den Computern wegzubewegen waren!
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