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Das Internet ist ein noch ziemlich junges Medium, das in den letzten Jahren jedoch eine Menge erreicht, wenn nicht sogar die Welt in Teilen verändert hat. Noch ist das Netz einigermaßen frei, jedoch werden immer mehr Vorstöße von Seiten der Politik und großen Unternehmen gemacht, diese Freiheit weiter einzuschränken. So sehen auch viele Kritiker geplante Gesetzesregelungen in den USA, die es möglich machen sollen, Netzsperren zu erwirken.
Im Fokus dieser Sperren stehen offiziell Urheberrechtsverletzungen, jedoch wird befürchtet, dass damit einfach unliebsamer Content zensiert werden könnte. So erreicht heute der Protest gegen das Gesetz den vorläufigen Höhepunkt. Wikipedia trägt heute schwarz und ist für 24 Stunden offline gegangen!
Viele andere haben sich diesem Protest angeschlossen. Google verlinkt auf eine Petition gegen das Gesetz. Die Homepage von WordPress wurde mit etlichen schwarzen Blöcken mit der Aufschrift „zensiert“ versehen etc. Auch die Demokraten unter Obama sind gegen die geplanten Regelungen, jedoch haben sie leider im Repräsentantenhaus keine Mehrheit mehr.

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Die Wikimedia Foundation ist natürlich immer auf Spenden angewiesen, um das Ganze etwas anzukurbeln wird alle Jahre wieder eine große Spendenaktion gestartet. Die letzten Wochen wurden die User immer wieder mit Fotos und persönlichen Aufrufen von freiwilligen Helfern dazu aufgefordert Wikipedia zu unterstützten. Mit Erfolg, denn für die aktuelle Aktion konnte ein neuer Rekord verzeichnet werden.
Wurden im Jahr 2005 noch 690.000 Dollar gespendet, so waren es bei der aktuellen Aktion sage und schreibe 20 Millionen Dollar, die die User an die Wikimedia Foundation gaben. Seit 2008 hat sich die Anzahl der Spender verzehnfacht. Wikimedia ist das einzige große Projekt im Netz, das sich immer noch alleine durch Spenden finanziert und nicht durch Werbung oder Ähnliches.
Pro Monat besuchen über 470 Millionen User die Webseiten der Organisation, zu denen neben Wikipedia auch Projekte wie Wikimedia Commons oder Wiktionary gehören. Neben dem Spendenrekord hat die Wikimedia Foundation in diesem Monat jedoch noch etwas zu feiern: Am 15. Januar 2012 wird Wikipedia elf Jahre alt.

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Die meisten von uns verlassen sich, wenn sie eine Sache wissen wollen, inzwischen in den meisten Fällen wohl auf die Informationen von Wikipedia. Mehr und mehr hat sich die Seite in den letzten Jahren zu einer immer verlässlicher werdenden Quelle entwickelt und gehört nicht umsonst zu den fünf meist besuchten Seiten der Welt. Doch aktuell hat Wikipedia mit einem dringenden Problem zu kämpfen: Ihnen gehen die Autoren aus!
Die meisten Schreiber, die von Anfang an dabei sind, haben inzwischen wohl einen neuen Lebensabschnitt erreicht, in dem sie sich anderen Dingen widmen. Zudem sind die festen Autoren mittlerweile eine eingeschworene Gemeinschaft, in der es Neulinge oft nicht ganz leicht haben.
Wikipedia hat dieses Problem erkannt und möchte daher in Zukunft den Nachwuchs mehr fördern. Dies soll auch durch eine Vereinfachung der Richtlinien und Methoden beim Erstellen eines Beitrags geschehen, denn diese sind für Anfänger ziemlich kompliziert und stellen so für viele eine Hürde dar. Langfristig wird Wikipedia seine Inhalte kontinuierlich nur durch neue Autoren erweitern und so seine Stellung halten können…

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Die Unesco zeichnet als Weltkulturerbe in erster Linie Kultur- und Naturstätten aus. Hinzu kommt dann noch das immaterielle Kulturerbe. Wikipedia fordert nun, dass auch das digitale Kulturerbe so langsam einen Platz findet. Natürlich möchte Wikipedia selbst den Anfang machen.
Anlass für diese Idee ist das zehnjährige Jubiläum des Online-Lexikons. In einer Petition sucht man Unterstützung um das erste digitale Weltkulturerbe der Unesco zu werden. Man wolle die Unesco davon überzeugen, dass die Kriterien für die Vergabe auch auf das digitale Zeitalter angewendet werden.
Es ginge Wikipedia zum einen um die Würdigung der gemeinsamen Arbeit der etlichen Freiwilligen genauso aber um den Fortbestand von Wikipedia als „freie Wissensplattform“.

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Als vor ein paar Jahren Wikipedia den großen Durchbruch feierte, waren auch etliche Autoren Feuer und Flamme ein Teil der Wiki-Gemeinschaft zu werden. Wikimedia, der Verein, der Wikipedia trägt, zeigt sich nun jedoch nach einer neuen Studie sehr besorgt um den Nachwuchs.
In Sachen User und Spenden könne man nicht klagen. Monatlich würden über 400 Millionen Menschen weltweit die Wikimedia-Produkte nutzen und die Finanzierung sei für die nächsten Jahre gesichert, doch das wird alles nichts nützen, wenn keine neuen Autoren mehr hinzukommen.
Die Studie zeigte nämlich, dass vor dem Jahr 2005 40% der neuen Autoren in der englischsprachigen Version auch noch nach einem Jahr dabei waren. Nach 2007 lag dieser Wert nur noch bei 12 bis 15%! Interessenten gäbe es genug, nur würden die wenigsten durchhalten.
Dies läge daran, dass natürlich die alteingesessenen Autoren zwar Nachwuchs versuchen würden zu integrieren, gleichzeitig aber auch ihre Stellung festigen, was komplizierte Verhaltensregeln, Abmahnungen und Co. für Neulinge bedeute. Wikimedia möchte dies also ab jetzt ändern und neuen Autoren den Einstieg einfacher und reizvoller machen.