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Wenn es eine Firma geschafft hat, zu einem festen Ausdruck in einer Sprache zu werden, dann kann man von einer marktbeherrschenden Stellung sprechen. Wer nämlich eine Internetsuche durchführt, “googelt” in der Regel. Jedoch ist Google schon seit Längerem hierbei in der Kritik, denn die Firma sammelt hierüber systematisch Daten. Anders würde sich nämlich Googles Geschäftsmodell nicht rechnen, denn Google sammelt diese Daten unter anderem auch, um Werbeanzeigen zu schalten, die zum jeweiligen Nutzer passen. Wem der Konzern aus Kalifornien ein Dorn im Auge ist, kann auf zahlreiche Alternativen im Internet zugreifen.
Am bekanntesten sind hierbei sicherlich Yahoo, Babylon und Bing. Alle drei Unternehmen haben einen sehr unterschiedlichen Hintergrund: So ist z.B. Yahoo als einstiger Marktführer in das Hintertreffen geraten und versucht permanent den Verlust von Marktanteilen zu korrigieren. Mit Bing wiederum will es Microsoft endlich schaffen, auch eine ernst zu nehmende Suchmaschine auf die Beine zu stellen, die Google Paroli bieten kann. Glaubt man verschiedenen Fachzeitschriften, so ist Microsoft hiermit der Schritt in die richtige Richtung gelungen.
Aber neben diesen bekannteren Suchmaschinen gibt es noch zahlreiche Alternativen. Wer z.B. keine Lust darauf hat, dass bei jeder Suche die eigene IP abgespeichert wird, sollte einmal die Suchmaschine Ixquick ausprobieren, denn die Suchmaschine schreibt sich auf die Fahnen genau dies nicht zu tun und eine möglichst anonyme Suche zu gewährleisten. Auch zeichnet sich Ixquick dadurch aus, dass es sich hierbei um eine Metasuchmaschine handelt, die an mehrere Suchmaschinen die Anfragen versendet und das Ergebnis dieser Suchmaschinen zusammenfasst und dann gebündelt an den Nutzer wieder zurückschickt.
Außerdem kann man mit der Wahl des Suchmaschinenanbieters ähnlich wie bei der Wahl der Biermarke Gutes tun, denn der Anbieter ecosia verspricht, dass von den gesamten Einnahmen des Unternehmens 80 Prozent für den Schutz des Regenwaldes ausgegeben werden. Dabei ist ecosia nicht der einzige neue Suchmaschinenanbieter, denn z.B. duck duck go macht zurzeit in der Branche auch von sich reden.

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Das Internet ist ein noch ziemlich junges Medium, das in den letzten Jahren jedoch eine Menge erreicht, wenn nicht sogar die Welt in Teilen verändert hat. Noch ist das Netz einigermaßen frei, jedoch werden immer mehr Vorstöße von Seiten der Politik und großen Unternehmen gemacht, diese Freiheit weiter einzuschränken. So sehen auch viele Kritiker geplante Gesetzesregelungen in den USA, die es möglich machen sollen, Netzsperren zu erwirken.
Im Fokus dieser Sperren stehen offiziell Urheberrechtsverletzungen, jedoch wird befürchtet, dass damit einfach unliebsamer Content zensiert werden könnte. So erreicht heute der Protest gegen das Gesetz den vorläufigen Höhepunkt. Wikipedia trägt heute schwarz und ist für 24 Stunden offline gegangen!
Viele andere haben sich diesem Protest angeschlossen. Google verlinkt auf eine Petition gegen das Gesetz. Die Homepage von WordPress wurde mit etlichen schwarzen Blöcken mit der Aufschrift „zensiert“ versehen etc. Auch die Demokraten unter Obama sind gegen die geplanten Regelungen, jedoch haben sie leider im Repräsentantenhaus keine Mehrheit mehr.

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Dass bei Facebook inzwischen auch eigentlich alle Unternehmen, Einrichtungen und Dienstleister vertreten sind, die in Sachen Marketing versuchen auf der Höhe der Zeit zu bleiben, ist nichts Neues. Über die Fanpage verfolgen auch etliche Mitglieder bei Facebook die neuesten Aktionen und News dieser Unternehmen.
Dies ist nun auch auf Google+ möglich. Gut vier Monate nach dem Start bietet Google mit Google+ Pages auch Firmen die Möglichkeit sich in dem sozialen Netzwerk zu präsentieren. Registrierte Mitglieder können darüber dann natürlich den Unternehmen auch folgen. Bands werden dort ebenso vertreten sein wie das Lieblingslabel oder auch der Fahrradladen von nebenan, so Google.
Na dann… Google+ konnte in den ersten Wochen einen absolute Run verzeichnen. Schon jetzt hat das Netzwerk nach eigenen Angaben weltweit über 40 Millionen Mitglieder. Noch hat Facebook jedoch mit rund 800 Millionen Mitgliedern um Längen die Nase vorne.

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In den letzten Jahren war der Stromverbrauch der Server von Google ein gut gehütetes Geheimnis. Immer wieder wurde spekuliert, doch das schnell wachsende Unternehmen wollte nichts verraten um der Konkurrenz keine Anhaltspunkte zu geben. Nun hat man sich dennoch geäußert und die Zahlen sind gewaltig, auch wenn dies eigentlich nicht überraschend ist.
So sprach Google in einem Interview von einem Jahresverbrauch im Jahr 2010 von 2,26 Milliarden Kilowattstunden. Über die Server von Google laufen schließlich nicht nur alle unsere Suchanfragen, sondern auch das soziale Netzwerk Google+, Youtube, der E-Mail-Dienst usw.
Zum Vergleich: Die rheinland-pfälzische Stadt Koblenz mit ihren 107.000 Einwohnern kommt im Jahr gerade einmal auf gut 650 Millionen Kilowattstunden. In diesem Zusammenhang betont Google aber auch, dass man versuche so viel Strom wie möglich aus alternativen Energiequellen zu beziehen. So habe man nicht nur eine Solaranlage auf dem Dach der Zentrale, sondern investiere auch Hunderte Millionen Dollar in Projekte wie Windparks.
Da hat sich Google mal wieder einen Faux Pas mit der Rechtschreibkorrektur erlaubt. Wer bei Google nach “Wieviele Gurken wurden in den letzten Tagen vernichtet” sucht erhält
von Google den Vorschlag unter “Meinten Sie”, doch eher nach “Wie viele Türken wurden in den letzten Tagen vernichtet” zu suchen.

Wieviele Gurken wurden in den letzten Tagen vernichtet
Wahrscheinlich wird normaler Weise nicht so oft nach “Gurken” gesucht, weshalb Google der Meinung ist, es würde sich um einen Vertipper von “Türken” handeln. So oder so wird aber zur Belustigung der Webgemeinde zur Zeit sehr häufig nach “Wieviele Gurken wurden in den letzten Tagen vernichtet” gegoogelt.