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In den meisten Deutschen Haushalten steht sicherlich in diesen Tagen der alljährliche Frühjahrsputz an. Es soll dabei jedoch auch einige geben, die in Sachen Sauberkeit ziemlich übertreiben. So warnen Experten nun unter anderem vor Reinigungsmitteln mit antibakteriellen Zusätzen.
Diese finden sich in letzter Zeit ja haufenweise in der Werbung, jedoch sind sie oft alles andere als sinnvoll. Antibakterielle Reiniger und auch Desinfektionsmittel töten nicht nur schädliche Keime und Bakterien im Haushalt, sondern auch die Dinge, die eine positive Funktion haben. So werden zum Beispiel die nützlichen Bakterien der Hautflora durch die Reiniger geschädigt.
Dies kann ein Auslöser für Ekzeme oder Allergien sein. Generell ist es für uns Menschen wichtig nicht in einer sterilen Umgebung zu leben, da sonst unser Immunsystem geschwächt wird. Einige Experten sagen sogar, dass in manchen solcher Reiniger Stoffe gefunden wurden, die krebserregend oder möglicherweise erbgutverändernd sein könnten. Also, beim Frühjahrsputz bitte möglichst auf die Chemiekeule verzichten!

Schilddrüse - flickr/Life in Flintville
Die auch mit dem Fachterminus „Hyperthyreose“ bezeichnete Schilddrüsenüberfunktion ist das Ergebnis einer übermäßigen Ausschüttung der in der Schilddrüse produzierten Hormone Thyroxin und Triiodthyronin. Dieser Fehlfunktion liegen zumeist die Basedowsche Krankheit (Morbus Basedow) oder eine Störung von Schilddrüsen-Regelkreisen (Schilddrüsenautonomie) zugrunde. Ursache für eine Hyperthyreose können aber auch Überdosierungen von hormonhaltigen Medikamenten sein.
Bei der häufigsten Form der Schilddrüsenüberfunktion, der nach Carl von Basedow (1799-1854) benannten Basedowschen Krankheit, entwickelt sich genetisch bedingt oder durch äußere Faktoren wie Stress oder Infektionen ausgelöst ein entzündlicher Defekt des Immunsystems. In Folge werden Antikörper gebildet, die die Hormonausschüttung der Schilddrüse extrem stimulieren. Dadurch wird das Gewebe der Schilddrüse oft krankhaft zu einem Kropf (Struma) vergrößert. Häufig treten auch die Augäpfel dauerhaft weit hervor (Endokrine Orbitopathie), es kommt zu Herzrasen und Zitterproblematiken. Typisch sind ferner fallweise Schweißausbrüche, Unausgeglichenheit, Wärmeempfindlichkeit, Durchfall und Regelbeschwerden. Schätzungsweise sind etwa zwei Prozent, im überwiegenden Maß Frauen, der Bundesbürger von Morbus Basedow betroffen. Ältere Menschen erkranken wesentlich häufiger an Morbus Basedow als jüngere.
Weitaus weniger Menschen leiden an der Überfunktions-Krankheit der Schilddrüsenautonomie als an Morbus Baedow. Bei Schilddrüsenautonomie kommt es aufgrund von Entzündungen oder, seltener, von bösartigen Tumoren zu einer Störung der Regelkreise, die sich als teilweise Verselbstständigung des Drüsengewebes äußert. Die Hormone werden nicht mehr nach Bedarf abgegeben und es kommt zur Überproduktion.
Jodmangel gilt als unterstützender Faktor bei der Entstehung der Schilddrüsenautonomie, bei der gutartige Knotentumore (Adenome) entstehen können.
Treten Morbus Basedow und Schilddrüsenautonomie zusammen auf, liegt das Marine-Lenhardt-Sydrom vor. Im Extremfall kann es bei einer Hyperthyreose zu einer lebensbedrohenden „thyreotoxischen Krise“ kommen. Weitere Fragen zur Schilddrüsenüberfunktion sollte man mit einem Arzt klären oder sich auf speziellen Gesundheitsportalen und Ratgeberseiten informieren.

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Experten gehen aktuell davon aus, dass über 35 Millionen Menschen weltweit an Alzheimer leiden. Für alle ist diese Erkrankung im Alter wohl der blanke Horror. US-Forscher haben nun ausgerechnet, dass sich die Hälfte aller Menschen, die an Alzheimer leiden, die Erkrankung durch einen gesünderen Lebensstil hätten sparen können.
So kann man also bereits in den mittleren Lebensjahren Alzheimer oder Demenz im Alter vorbeugen. Zu solchen Maßnahmen gehören beispielsweise eine gesündere Ernährung, mehr Bewegung und ein Rauchverzicht.
Weitere Risikofaktoren für Alzheimer sind Diabetes, Übergewicht, Depressionen, Bluthochdruck und geistige Inaktivität. Durch eine Verbesserung des Lebensstil könnte laut den US-Forschern fast jeder zweite Fall von Alzheimer verhindert werden. Dabei muss man nicht sofort zu einem Heiligen werden. Genügen würden laut den Wissenschaftlern bereits eine Verringerung der Risikofaktoren um 10 bis 25 Prozent.
Viagra hilft Männern in Sachen Sex. Das ist hinlänglich bekannt. Doch wie sieht es bei Frauen aus? Diese haben meist eher mit der Überwindung von sexueller Lustlosigkeit zu kämpfen. Dafür könnte es nun auch bald ein passende Pille geben…
Eigentlich sollte mit dem Mittel Flibanserin Frauen mit Depressionen geholfen werden. Doch erstens kommt es anders uns zweitens als man denkt. Bei der Studie gaben die Frauen zwar an, dass ihre Depressionen nicht besser wurden, aber ihre sexuelle Lust erstaunlich anstieg.
Die Forscher fanden heraus, dass 100 mg Flibanserin täglich sich tatsächlich auf das Lustempfinden der weiblichen Probanden positiv auswirkten… Naja, und im Endeffekt kann guter Sex doch auch ein gutes Mittel gegen Depressionen sein!
Noch muss das Medikament weiter getestet werden. Wann es auf den Markt kommt ist unklar.