Vor einigen Wochen hat das soziale Netzwerk Facebook den sogenannte Newsticker eingeführt. Damals gab das Unternehmen an, dass dieser dazu gedacht sei, weniger wichtige Mitteilungen ein wenig aus dem Fokus zu rücken. Doch nun zeigt Facebook den wohl wahren Grund: Der Ticker soll in Zukunft auch dazu benutzt werden Werbung anzuzeigen.
Dies wird wohl dazu führen, dass der Ticker bei den Usern noch unbeliebter wird als er es eh schon ist, denn die meisten finden ihn einfach nur nervig, da man immer dieselben News erhält. Diese werden nun also auch noch mit Werbeanzeigen angereichert werden…
Den Ticker kann man bekanntermaßen nicht abschalten oder ausblenden. Bei der Werbung wird dies ebenfalls der Fall sein, jedoch kann man wenigstens durch einen Klick auf das X laut Facebook signalisieren, dass man keine Werbung mehr von einem bestimmten Partner oder Unternehmen bekommen möchte.
In letzter Zeit ist das soziale Netzwerk Facebook fleißig dabei, seine User mit neuen Anwendungen zu beglücken. So wurde nun bekannt gegeben, dass man aktuell auch ein neues Verfahren teste, das einem helfen soll, falls man sich versehentlich aus dem Netzwerk ausgesperrt hat.
Trusted Friends nennt sich dieses neue Identifizierungs-Verfahren. Wer sein Passwort vergessen hat und sich kein neues über seine E-Mail-Adresse zusenden lassen kann, könnte in Zukunft auf drei vertrauensvolle Freunde setzen. Diesen soll man nämlich nach dem neuen System eine Art Schlüssel für den eigenen Account in Form eines Zugangscodes übergeben können.
Im Ernstfall müssten dann die Freunde die entsprechende Anfrage beantworten und man selbst könnte wieder an seinen Account. Facebook vergleicht dies damit, Schlüssel bei Freunden oder Nachbarn zu deponieren, falls man sich aus der Wohnung aussperrt.
Kritiker befürchten allerdings, dass auf diese Weise die Chance vergrößert wird, dass der eigene Account von Unbefugten ausgespäht wird. Noch ist die Testphase nicht abgeschlossen…
So wunderbar die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke auch sind, wir müssen uns alle bewusst machen, dass man darin nicht komplett sorglos mit den eigenen Daten umgehen sollte. Auch wenn die Medien immer wieder darauf hinweisen, ist diese Tatsache so manch einem offenbar immer noch nicht ganz klar. Und so stellen Tausende von Menschen täglich private Bilder und Angaben zu sich und ihren Freunden ins Netz.
In diesem Zusammenhang weist nun der ADAC darauf hin, dass die Polizei Bilder im Internet auch zur Identifizierung von Personen verwenden darf. Dies gelte beispielsweise für den Abgleich mit Blitzer-Fotos. Generell darf die Polizei dazu jedoch nur öffentlich zugängliche Fotos verwenden.
Dies solle man laut des ADAC zusätzlich im Netz berücksichtigen. Kommt es diesbezüglich zu einem Rechtsstreit muss dann am Ende jedoch ein Gutachter entscheiden, ob das Foto aus dem Netz mit beispielsweise dem Blitzer-Bild übereinstimmt.
Ach ja, was waren das noch für Zeiten als man gemeinsam alte Fotoalben durchblätterte und sich dabei an alte Zeiten erinnerte! Dieses Phänomen oder besser gesagt Ritual stirbt in unserer digitalisierten Welt nach und nach aus, doch irgendwie sehnen wir uns doch auch ab und an danach.
So oder so ähnlich hat wohl auch die Deutsche Post gemeinsam mit einer Marketing-Agentur gedacht und so kann man sich nun mit der App „Social Memories“ seine sozialen Aktivitäten bei Facebook zu einem Buch binden lassen.
Das wird dann neben Fotos und Co. auch mit romantischen Diagrammen ergänzt, indem beispielsweise die Geschlechterverteilung unter den Freunden oder die eigenen Aktivitäten auf Facebook dargestellt werden. Ach ja, Kuchendiagramme und loderndes Kaminfeuer, wie kann man schöner in Erinnerungen schwelgen?
Bei großen Ereignissen, die ein weltweites mediales Interesse nach sich ziehen, sind meist auch die sogenannten Cyber-Kriminellen nicht weit. Gerne verschicken sie Nachrichten mit Links, die mehr Informationen versprechen, klickt man darauf, verbreitet sich schädliche Software.
Genau dies passiert aktuell im Falle des Todes von Terrorführer Osama Bin Laden. Netz-Sicherheitsexperten warnen aktuell vor Mails und Nachrichten in sozialen Netzwerken, die ganz genaue und zum Teil auch besondere Informationen zum Tod von Bin Laden versprechen, darunter auch Videos oder Fotos.
Tatsächlich steckt jedoch dahinter Schadenssoftware. Solche Links also auf jeden Fall ignorieren und sich lieber durch zuverlässige Quellen informieren.