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Artikel Tagged ‘Ernährung’

Gerichte aus dem Wok – so gesund sind sie

11. Dezember 2011 Keine Kommentare

Wokgerichte

Wokgericht - flickr/nebulux76

Kochen mit dem Wok gewinnt auch in Europa zunehmend an Beliebtheit. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Gerichte sind schnell zubereitet, sehen lecker aus und sind gesund.

Schnelles Anbraten und vitaminschonendes Dämpfen, das sind die beiden Hauptzubereitungsarbeiten im Wok, deshalb kann man mit dem Wok gesund kochen. Ein guter Wok wird sehr heiß, das Anbraten sämtlicher Zutaten geschieht innerhalb weniger Minuten. Sämtliche Zutaten werden vorab kleingeschnitten beziehungsweise abgemessen und in Schälchen bereitgestellt. Dann werden sie je nach Gardauer in den heißen Wok zugegeben. Dabei wird durchgehend gerührt, denn der ständige Wechsel zwischen großer und milder Hitze (Boden des Wok – oberer Wandbereich des Wok) führt zu einer kurzen Gardauer ohne Anbrennen.

Durch die große Hitze verschließen sich die Poren der Zutaten beim Anbraten schnell. Es gelangt wenig Öl ins Gargut, und es wird sehr wenig Fett für die Zubereitung benötigt. Zudem bleiben die Zutaten saftig, das Gemüse knackig. Durch die kurze Garzeit bleibt ein hoher Anteil an Vitaminen erhalten. Auch optisch ist die schnelle Zubereitung von Vorteil: Das Gemüse behält seine Farbe, das wiederum macht Appetit auf die gesunden Zutaten.

In den meisten Wok-Gerichten ist ein hoher Anteil an verschiedenen Gemüsen und ein relativ geringer Fleischanteil enthalten. Auch das trägt natürlich dazu bei, dass Gerichte aus dem Wok eine gesunde Alternative darstellen.

Auf Grund der hohen Temperaturen ist die Wahl des richtigen Öls ausschlaggebend. Es müssen unbedingt hitzebeständige Öle wie Oliven-, Soja- oder Sonnenblumenöl verwendet werden. Nicht hitzebeständige Öle oder Butter haben im Wok nichts zu suchen; nicht nur verderben sie bei Überhitzung den Geschmack des Essens, es können sogar gesundheitsschädliche Stoffe dabei entstehen.

Wie beim “klassischen” Anbraten darf Salz erst zum Schluss an das Wok-Gericht. Das Öl wird sehr sparsam dosiert: ein, maximal zwei Esslöffel sind für vier Portionen völlig ausreichend! Wird mehr benötigt, liegt das meist an der zu niedrigen Temperatur des Wok. Die Lösung: weniger Zutaten auf einmal in den Wok geben, damit das Öl nicht zu sehr abkühlt. Bringt das nicht den gewünschten Erfolg, sollte man sich die Anschaffung eines neuen Wok überlegen, denn: Qualität ist alles, sowohl bei den Zutaten als auch beim Kochgerät.

Tiefkühlprodukte – Eine echte Alternative zu teuren Frischprodukten

29. Juli 2011 Keine Kommentare

Frühstücksbrötchen

Frühstücksbrötchen

Die Qualität von Tiefkühlprodukten ist heute längst viel besser als ihr Ruf. Zwar lässt sich Tiefkühlkost oft nicht mit den vor allem geschmacklichen Vorzügen frischer Produkte vergleichen, doch können es viele tief gefrorene Produkte in Punkto Vitamin- und Mineralstoffgehalt durchaus mit Frischprodukten aufnehmen. Die Verarbeitung unmittelbar nach der Ernte sowie sanfte Konservierungsmethoden tragen zur Erhaltung wertvoller Nährstoffe bei. Die Technik des Blanchierens verhindert beispielsweise den Abbau von Vitaminen in gefrorenem Gemüse, während vor allem Frischgemüse bei längerer Lagerung schnell an Vitaminen verliert. Die Vorteile von Tiefkühlprodukten sind offensichtlich. Neben längerer Haltbarkeit und der Erhaltung von Optik und Geschmack, erweitert die Möglichkeit der Tiefkühlvorratshaltung das Angebot an ganzjährig verfügbaren Lebensmitteln.

Neben Gemüse und Obst lassen sich auch Fleisch, Fisch oder Backwaren hervorragend in Form von Tiefkühlkost konservieren. Vor allem saisonale Produkte können gefroren gut für den späteren Gebrauch haltbar gemacht werden. So lässt sich etwa im eigenen Garten gezogenes Obst oder Gemüse bei geringem Vitaminverlust für den Winter aufbewahren. Auch wer beispielsweise nicht in unmittelbarer Meeresnähe wohnt, erhält mit Tiefkühlfisch die wohl beste Möglichkeit frischen Fisch zu konsumieren. Fangfrisch schockgefrosteter Fisch ist verglichen mit auf langen Wegen transportierten exotischen Fischarten sicherlich die frischere und häufig auch preislich günstigere Alternative. Gegen das Einfrieren von Fleischprodukten ist aus gesundheitlicher und geschmacklicher Sicht ebenso nichts einzuwenden, im Gegenteil hat zuvor tief gefrorenes Fleisch oft in der Zubereitung eine zartere Konsistenz als Frischfleisch.

Vor allem fertig zubereitete Tiefkühlprodukte wie Kuchen erfreuen sich heute großer Beliebtheit. Wir leben in einer Epoche, in der Zeit zu den Luxusgütern gehört, daher animiert der versprochene besonders geringe Zeitaufwand bei der Zubereitung von Mahlzeiten heute immer wieder zum Kauf der praktischen Fertiggerichte. Die häufige Verwendung fertig zubereiteter Tiefkühlprodukte bedarf jedoch einer gewissen Sensibilität für gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe. Fertiggerichte enthalten häufig viel Fett oder ungesunde Zusatzstoffe. Vor allem panierte Produkte erweisen sich meist als Kalorienbomben. Hier empfiehlt sich ein genauer Blick auf die Zutatenliste.

Cholesterinfreie Ernährung ist wirklich gut für die Gesundheit?

22. März 2011 1 Kommentar

Fisch und Gemüse

Fisch und Gemüse

Cholesterin ist in aller Munde. Der Name ist zudem meist negativ besetzt, wenn es um das Thema Ernährung und Gesundheit geht. Cholesterin wird für eine Vielzahl von Krankheitsbildern verantwortlich gemacht, dabei ist es aber durchaus besser, als sein schlechter Ruf, der ihm vorauseilt.

Durch umfassende Forschungen steht das Cholesterin heute wieder in einem viel besseren Licht da, als noch etwa vor zehn oder gar zwanzig Jahren. Viele Verbraucher wissen auch nicht, dass Cholesterin sogar vom Organismus selbst synthetisiert, also hergestellt wird, diese Substanz ist also geradezu lebensnotwendig, ähnlich wie die verschiedenen Vitamine oder Mineralstoffe. Cholesterin, rein chemisch betrachtet, wird zum Beispiel als Ausgangssubstanz zur Herstellung spezieller Botenstoffe, Hormone im Körper dringend benötigt.

Was vielen Verbrauchern Angst macht sind auch solche Begrifflichkeiten wie “böses Cholesterin” oder “schlechtes Cholesterin”, dabei ist Cholesterin perse weder böse noch schlecht, sondern überlebensnotwendig, wie vieles, was in der Ernährungswissenschaft eine Rolle spielt, kommt es allein auf die “Dosis” an. So ist unbestritten, dass ein Zuviel an Cholesterin durch Überernährung sicherlich dauerhafte und irreparable Schäden an den Gefäßen und manchen Organen hervorrufen kann. Eine ganz cholesterinfreie Ernährung ist sicherlich nicht darstellbar und auch etwas wirklichkeitsfremd, man sollte dennoch auf den Gesamtcholesteringehalt der Lebensmittel achten, denn eine cholesterinreduzierte Mischkost ist ganz gewiss zu empfehlen und ein gutes “Anti-Aging”.

Schon bei der täglichen Lebensmittelauswahl im Supermarkt kann man sich ein Bild davon machen, welche Nahrungsmittel einen sehr hohen Cholesteringehalt aufweisen und welche eben nicht. Bei der Fettverarbeitung in der Küche kann man zum Braten beispielsweise cholesterinfreie Palmfette bevorzugen und das “Butterbrot” am Morgen kann statt mit echter (cholesterinhaltiger) Butter auch mit einer cholesterinreduzierten, aber ebenso gut schmeckenden Margarine geschmiert werden.

Eine gesundheitsfördernde cholesterinarme Ernährung ist immer nur ein Bestandteil einer auch ansonsten ausgewogenen Ernährungsweise. So sollten tierische Fette möglichst gegen pflanzliche ausgetauscht werden, es sollte eine ballststoffreiche Kost bevorzugt werden, und zudem die Kochsalz und Zuckerzufuhr drastisch reduziert werden.

Greenpeace: Weniger Schadstoffbelastung auf Tomaten

12. Mai 2010 Keine Kommentare

Tomaten by flickr, Manjith KainickaraIn den letzten Jahren hatte Greenpeace immer wieder auf die hohe Konzentration von Giftstoffen in handelsüblichen Tomaten hingewiesen und im letzten Jahr besonders viel Druck auf die Handelsketten ausgeübt. Dies hat nun wohl immerhin zu einem kleinen Erfolg geführt.

Bei den Tests, bei denen 52 Proben aus konventionellen Anbau aus Supermärkten und Discountern untersucht wurden, überschritt keine einzige Tomate mehr die gesetzliche vorgeschriebenen Höchstwerte in Sachen Pestizidbelastung.

Dies sei eindeutig ein positiver Trend. Nur die Freude trübt sich auch gleich wieder, wenn man erfährt, dass, um eben diese Höchstwerte einzuhalten, verstärkt auf eine Kombination der unterschiedlichsten Pflanzenschutzmittel zurückgegriffen wird. So befanden sich auf einer Tomate zum Beispiel ganze 11 verschiedene Pestizide.

Gleichzeitig ist auch die Anzahl der Tomaten zurückgegangen, auf denen keine Giftstoffe oder nur in geringer Konzentration gefunden wurden. Lagen hier in den Vorjahren die Zahlen noch bei um die 30%, sind es nunmehr lediglich 3,4%.

Bio-Tomaten seien weitestgehend schadstofffrei. Wir müssen also weiter genau darauf achten, was wir einkaufen!

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