Winter-Blues oder echte Depression
Die Depression ist eine der häufigsten und auch am meisten unterschätzten Krankheiten unserer Zeit. Vor allem da Depressionen schnell als „wehleidig“ oder „mimosenhaft“ abgetan werden, haben Betroffene Angst davor sich Hilfe zu holen. Nicht selten wird die Krankheit dadurch schlimmer, dass sie nicht ernst genommen wird. Jedoch ist das Erkennen einer Depression auch sehr schwierig.
Besonders zur dunklen Jahreszeit kennen dies viele: Der Winter-Blues hat einen fest im Griff. Man möchte eigentlich nur noch schlafen und hat meist das Bedürfnis sich mit Essen vollzustopfen. Und genau dies ist ein wichtiges Kennzeichen für den Unterschied zwischen einer gängigen Depression und dem Winter-Blues. Bei einer normalen Depression nimmt man meist ab, denn man kriegt nicht wirklich einen Bissen herunter. Dieses Gefühl wird dann nicht selten von Hoffnungslosigkeit und düsteren Gedanken begleitet.
In diesem Fall sollte man einen Arzt aufsuchen und auch mit seinen Freunde darüber sprechen. Doch genau dies kann ein weiteres Problem sein. Depressive sind meist antriebslos und haben eh das Gefühl nicht verstanden zu werden, weshalb Hilfe suchen schwierig wird. Als Freund sollte man den anderen unbedingt darauf ansprechen.
Eine richtige Depression kann das ganze Jahr über auftreten, der Winter-Blues logischerweise nur in diesen Tagen. Auch hier sollte man sich genau beobachten um zu unterscheiden, ob die Symptome vorbeigehen oder sogar schlimmer werden.
