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Berlin bald mit eigener Speakers’ Corner?

16. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ gruntzooki

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Im Londoner Hyde Park ist die sogenannte Speakers’ Corner eine echte Institution. Seit über 150 Jahren können sich hier Bürger hinstellen und Reden zu beliebigen Themen halten. Solch eine Einrichtung könnte es auch bald in Berlin geben. Initialisiert wird das Ganze aktuell von der Organisation „Speakers’ Corner Trust“, die sich international für die freie Meinungsäußerung einsetzt.

Man hofft auf weitere Unterstützung um auch in der deutschen Hauptstadt einen Platz einzurichten, der die freie Rede fördert. Es sollen hier auch Meinungen zu Wort kommen, die anecken. Einige Experten wie die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan haben sich bereits dafür ausgesprochen.

Google möchte das Konzept ebenfalls unterstützen, indem die Reden auf Youtube über den Kanal „Free Expressions“ im Netz zu sehen sein werden. Mal sehen, wie genau und wo diese Pläne in Zukunft umgesetzt werden können. Aktuell wird als Ort der Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor gehandelt…

Singlewohnung vs. Mehrzimmerbude

19. August 2010 Keine Kommentare

Der Trend der letzten Jahre geht nicht nur immer mehr in Richtung Kleinfamilie – oft ja sogar Alleinerziehende/r Mutter/Vater mit Kind – sondern generell auch in Richtung kleinere Wohnung.
Das mag mitunter auch an den steigenden Mieten liegen, allerdings ist eine kleine Wohnung auch mit weniger Aufwand verbunden.

Auch Studenten und Azubis wollen (zumindest viele) gern die eigenen vier Wände haben und suchen nach den sogenannten “Single-Wohnungen”, die meist nur ein Zimmer haben, welches die Wohn- und Schlaffunktion erfüllt. Meistens hat diese Wohnung dann auch ein recht kleines Duschbad und sogar eine in den Wohnraum-integrierte Pantryküche.
Vergleicht man jedoch die Preise miteinander, spricht so vieles für eine größere Wohnung – natürlich dann mit mehreren Personen. Denn ist sie natürlich generell teurer als eine kleine Singlewohnung und verbraucht auch einen größeren Anteil an Nebenkosten (Betriebskosten, Heizkosten) und Strom, erhält man, geteilt durch alle in der Wohnung lebenden Personen, einen viel besseren Preis, als wenn man alle Kosten gänzlich allein trägt.

Und: Größere Wohnungen sind nicht nur in größerer Zahl vorhanden und somit viel leichter zu bekommen, sie verfügen auch häufiger über Extras wie einen Balkon, den man bei kleinen Wohnungen seltener findet. Auch bei der Gestaltung einer größeren Wohnung hat man viel mehr Spielraum.
So hat man mitunter in einer Wohnung mit 4 Zimmern neben einem Wohnzimmer, einem Schlafzimmer und einem Kinderzimmer auch noch ein Arbeitszimmer, welches zusätzlich mit einer Couch ausgerüstet, auch als Gästezimmer dienen kann.

Dabei muss man vor allem nicht unbedingt auf den bevorzugten Wohnungsstil verzichten, denn sowohl die Singlewohnung, als auch eine größere Mehrzimmerwohnung kann man in einem Altbau oder in einem modernen Gebäuder bekommen – also, Augen auf und beim richtigen Angebot zuschlagen :)

Es geht um die Wurst – Muss Konnopke in Berlin weichen?

3. Juni 2010 Keine Kommentare

Konnopke Berlin by wiki, Michael KönigKonnopkes Imbiss in Berlin Prenzlauer Berg ist mehr als eine normale Imbissbude. Es ist eine Institution des Kiezes, für viele fast schon ein Stück Ost-Berliner Geschichte. Und genau diese Institution sollte nun aufgrund von Baumaßnahmen weichen. Doch da hat die Behörde, was die Berliner angeht, falsch gedacht.

Die Besitzerin der Imbissbude, wo es angeblich eine der besten Currywürste der Stadt gibt, weigert sich beharrlich den Standort zu wechseln. Lieber wollte sie einen „Schutzwall“ für 50.000 Euro um ihren Blechcontainer errichten als Konnopkes an eine andere Stelle zu versetzen.

Der zuständige Stadtrat stieß auch auf massiven Widerstand der Stammkunden. Kein Tag, an dem ihm nicht irgendein böser Brief ins Haus flattert. Und sogar ABC-News in den USA berichtete darüber…

Seit 1930 gibt es Konnopkes Imbiss. Er hat die Wirren des Krieges überlebt, die DDR-Zeiten, die Wende und auch die langsame Wandlung des Prenzlauer Bergs vom Viertel der Alternativen zu Latte Macchiato schlürfenden Sushi-Essern. Und genau das macht Konnopkes so besonders.

Nach langem Hin und Her soll es nun aber einen Kompromiss geben: Die Inhaber sind bereit auf einen Standort 30 m weiter nördlich umzuziehen und sich eventuell auch auf einen neuen Imbiss einzulassen. Wir sind also gespannt, was aus Konnopkes wird, aber sind uns gleichzeitig sicher, dass der Imbiss diese kleinen Unruhen auch noch überleben wird.

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