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Der extravagante Trend 2010 – Vollbart

29. Mai 2010 Keine Kommentare

Während in früheren Jahrhunderten ein Mann ohne Bart als unmännlich angesehen wurde, war der oft als “Gesichtskraut” beschimpfte Bart lange Zeit völlig aus der Mode. Glatt rasiert musste das männliche Kinn sein. Doch der Vollbart ist wieder in Mode und Must Have für den Mann. Stars wie Brad Pitt oder George Clooney, oder selbst Teenie-Schwarm Robert Pattinson mögen es haarig und zeigen sich männlich. Die drei Herren beweisen: Ein Bart ist nicht nur männlich, sondern macht auch attraktiv.

Kinnbärte oder stilvoll gestutzte Haarlinien auf Wangen und Kinn sind markante Trends 2010. Fast ausgedient hat der vor Jahren noch begehrte Macho-Look Dreitagebart, oder gar der buschige Oberlippenbart. Man oder besser gesagt Mann soll männlich, aber gepflegt wirken. Daher ist es überaus wichtig, dass der Bart zu Frisur passt. Ein Vollbart zu langem Haar lässt den Träger eher wie einen Waldläufer erscheinen. Auch gibt es Berufe, in denen das Tragen eines Barts unerwünscht ist, oder Gesichter, welche besser ohne auskommen.

Doch davon abgesehen, bietet ein Bart viele Möglichkeiten die Vorzüge eines Gesichts zu betonen, oder kleine Makel zu kaschieren. Ein rundliches Gesicht gewinnt durch einen kurz gehaltenen Vollbart, während zu einem ovalen Gesicht besser ein Kinnbart passt. Für ein Bartstyling wie es Kevin Kuranyi trägt sollte das Herrengesicht vor allem nicht blass sein, und ein kräftiges Kinn haben. Wichtig ist hierbei auch, den Edding-Effekt zu vermeiden. Wird zu stark gestutzt, wirken die Haarlinien wie aufgemalt. Beim Bartschneiden- und Stutzen gilt das gleiche Prinzip wie beim Haar: Zu lang kann immer korrigiert werden. Moderne Bartschneider aus hochwertigem Material erlauben das Bart-Stylen mit Exaktheit.
Die Erfolgsformel lautet also: Der Bart soll zur Gesichtsform und zur Frisur passen. Vor allem braucht der Bart Pflege und bedarf der regelmäßigen Stutzung und Trimmung. Nur der Trapperlook ermöglicht dem Bartträger ein bequemes Leben, und dürfte die einzige Bartvariation sein, welche bei der Damenwelt auf Ablehnung stößt.

Neben dem klassischen kurzen Vollbart und seinen Varianten wie dem Henriquatre, bietet die Bartmode 2010 auch einige gewagte Möglichkeiten, Individualität zu betonen, beispielsweise der Chin Puff. Der Chin Puff ist ein Haarstreifen, der sich von der Unterlippe über das Kinn erstreckt. Das Gesicht wird dadurch gestreckt und wirkt verwegen.

Die Bartmode 2010 ist also alles andere als langweilig!

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