Archiv

Artikel Tagged ‘Baby’

Baby abstillen

26. Februar 2011 Keine Kommentare

Kaum eine Handlung vermittelt dem Baby so sehr das Gefühl geborgen und geliebt zu sein, wie das Stillen. Es dient von Anfang an nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern befriedigt auch das Bedürfnis nach Nähe und spendet Trost. Babys genießen es zu saugen, zu kuscheln und immer wieder den Blickkontakt mit der Mutter zu suchen. Auch weit über das vollendete erste Lebensjahr hinaus, kann Stillen dem Kind Halt und Kraft geben. Es profitiert nicht nur emotional, auch das Immunsystem wird bis zum Ende der Stillzeit stetig mit Abwehrstoffen unterstützt, daher ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt für das Baby abstillen zu finden.

Denn in jeder Mutter-Kind-Beziehung ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, zu dem es notwendig oder angebracht erscheint, das Baby abzustillen. Dabei muss der Wunsch nicht zwangsläufig von der Mutter ausgehen. Nicht selten sendet auch das Kind deutliche Signale, dass es die Stillbeziehung gerne beenden würde. Diese Signale aufmerksam wahrzunehmen und zu akzeptieren ist wohl die entspannteste Möglichkeit, um abzustillen. Zuvor sollte jedoch sichergestellt werden, dass das Baby tatsächlich alt genug ist, um ohne Muttermilch auszukommen und es sich nicht um einen Stillstreik handelt.

Möchte oder muss eine Mutter bereits vor dem vollendeten ersten Lebensjahr und gegen den Willen des Kindes abstillen, sollte sie sehr behutsam vorgehen. Das Baby braucht nicht nur Zeit, sich an die neue Nahrung zu gewöhnen. Es braucht auch einen Ersatz für die Geborgenheit und den Trost, welche es bis dahin beim Stillen fand. Es wird dem Baby helfen, besonders viel Zeit in den Armen seiner Eltern zu verbringen, viel gekuschelt und getragen zu werden. Rituale, wie etwa das Zubett-Bringen, welche bisher eng mit dem Stillen verknüpft waren, sollten für die Überganszeit vom Vater übernommen werden. Gelegentlich wird auch die Ersatznahrung vom Vater besser angenommen, als von der Mutter.

Ideal wäre es, wenn die Umstellung in eine möglichst ruhige Zeit fiele. Das heißt, wenn nicht gleichzeitig auch noch die Eingewöhnung in der Kinderkrippe oder eine Reise anstünde. Da jedoch selten alles dem Idealfall entspricht, ist es gut zu wissen, dass bis zum Ende der Stillzeit ein Anspruch auf Hebammenbetreuung besteht. Bei dem großen Schritt des Abstillens ist niemand auf sich allein gestellt. Mit Kompetenz, Erfahrung und Geduld hilft die Hebamme der jungen Familie, an dieser Aufgabe zu wachsen.

Die Zeichensprache der Baby´s

28. September 2009 Keine Kommentare

Viele junge Eltern fragen sich: Was will mir mein Baby sagen? Ein Baby hat es wirklich nicht einfach. Es versucht seiner Umwelt etwas mitzuteilen und ist in der Regel recht schnell frustriert weil Mama und Papa ihn nicht verstehen. Die Kommunikation zwischen Kindern und Eltern ist am Anfang relativ schwer. Alle Eltern bringen ihren Kindern zum Beispiel bei, dass zum Verabschieden “winke-winke” macht. Andere Eltern gehen weiter. In England zum Beispiel gehören Kurse für Baby Zeichensprache zu den normalen Angeboten für junge Eltern. In solchen Kursen wird jungen Eltern vermittelt, wie man einfache Handzeichen dazu verwendet, um mit seinen Kindern zu kommunizieren. Der Alltag der Eltern wird dadurch viel entspannter und sei verstehen ihr Kind bevor es überhaupt richtig sprechen kann. In Deutschland, wie auch der Schweiz und Österreich ist die Idee der Baby Zeichensprache noch neu. Es gibt in zwischen auch in Deutschland eine Reihe von Kursanbietern.
Die Baby Zeichensprache basiert auf der deutschen Gebärdensprache. Ob die Baby Zeichensprache die normale Sprachentwicklung verzögert, ist umstritten. Einige sind der Meinung dass dies so ist, weil das Kind ja weiß es kann sich mit Zeichen ausdrücken. Andere sind nicht dieser Meinung, da ja die Baby Zeichensprache parallel zur normalen Sprache benutzt wird. In den USA zum Beispiel laufen zurzeit verschiedene Langzeitstudien zu diesen Fragen.

Das Baby

5. August 2009 Keine Kommentare

Baby ist die umgangssprachliche Bezeichnung für ein gerade geborenes Kind bis zum ersten Lebensjahr. Das Baby wird in der ersten Zeit in der Regel durch Muttermilch ernährt, es sei denn die Mutter entscheidet sich von vorne herein dazu das Kind mit der Flasche zu füttern. Das Baby durchläuft in seinem ersten Lebensjahr mehrere Entwicklungsphasen. Die Empfehlung de WHO im Bezug auf das Stillen propagiert das ausschlieflliche Stillen in den ersten sechs Lebensmonaten eines Babys. Die Nationale Stillkommission der Bundesregierung empfiehlt das Gleiche. Ausschließliches Stillen bedeutet dass keine Zufütterung durch Wasser, Tee, Glucoselösung, Fruchtsäften oder fester Nahrung jeglicher Art erfolgen soll. Die so genannte Beikost sollte erst ab dem ca. sechsten Lebensmonat einsetzen, wobei sich auf dem Markt auch Beikost ab dem 4. Lebensmonat auf dem Markt ist. Ab dem sechsten Monat kann nach der WHO-Richtlinie die so genannte Folgemilch zugefüttert werden.
Ab ca. dem siebten Monat brechen bei einem Baby die Zähne durch. Einige Babys kommen auch bereits mit einem oder mehreren Zähnen zur Welt. Es wird empfohlen mit seinem Baby regelmäßig zum Kinderarzt zu gehen und die Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Diese werden von den Krankenkassen bezahlt. Eventuelle Entwicklungsstörungen können so rechtzeitig erkannt werden. Bei diesen Vorsorgeuntersuchungen werden die Babys auch geimpft.

Categories: Diät & Fitness Tags: