Singlewohnung vs. Mehrzimmerbude
Der Trend der letzten Jahre geht nicht nur immer mehr in Richtung Kleinfamilie – oft ja sogar Alleinerziehende/r Mutter/Vater mit Kind – sondern generell auch in Richtung kleinere Wohnung.
Das mag mitunter auch an den steigenden Mieten liegen, allerdings ist eine kleine Wohnung auch mit weniger Aufwand verbunden.
Auch Studenten und Azubis wollen (zumindest viele) gern die eigenen vier Wände haben und suchen nach den sogenannten “Single-Wohnungen”, die meist nur ein Zimmer haben, welches die Wohn- und Schlaffunktion erfüllt. Meistens hat diese Wohnung dann auch ein recht kleines Duschbad und sogar eine in den Wohnraum-integrierte Pantryküche.
Vergleicht man jedoch die Preise miteinander, spricht so vieles für eine größere Wohnung – natürlich dann mit mehreren Personen. Denn ist sie natürlich generell teurer als eine kleine Singlewohnung und verbraucht auch einen größeren Anteil an Nebenkosten (Betriebskosten, Heizkosten) und Strom, erhält man, geteilt durch alle in der Wohnung lebenden Personen, einen viel besseren Preis, als wenn man alle Kosten gänzlich allein trägt.
Und: Größere Wohnungen sind nicht nur in größerer Zahl vorhanden und somit viel leichter zu bekommen, sie verfügen auch häufiger über Extras wie einen Balkon, den man bei kleinen Wohnungen seltener findet. Auch bei der Gestaltung einer größeren Wohnung hat man viel mehr Spielraum.
So hat man mitunter in einer Wohnung mit 4 Zimmern neben einem Wohnzimmer, einem Schlafzimmer und einem Kinderzimmer auch noch ein Arbeitszimmer, welches zusätzlich mit einer Couch ausgerüstet, auch als Gästezimmer dienen kann.
Dabei muss man vor allem nicht unbedingt auf den bevorzugten Wohnungsstil verzichten, denn sowohl die Singlewohnung, als auch eine größere Mehrzimmerwohnung kann man in einem Altbau oder in einem modernen Gebäuder bekommen – also, Augen auf und beim richtigen Angebot zuschlagen
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