Sekten und Okkultismus
Unter dem Begriff Okkultismus fasst man alle verborgenen, mysteriösen und geheimen Dinge, Lehren und Begebenheiten zusammen. Unter dem Begriff Okkultismus wird alles zusammengefasst, was wissenschaftlich nicht zu erklären ist und im Bereich der Mystik zu liegen scheint. Praktiken, wie Hellsehen, Telepathie, die Psychokinese, Levitation und Geisterbeschwörung, sowie zum auch Beispiel die Astrologie, aber auch Spiritismus und Spuk. Die Hochsaison des Okkultismus erstreckte sich von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis ins späte 16. Jahrhundert. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte der Okkultismus eine neue Blütezeit. Als Sekten bezeichnet man religiöse Organisationen, die auf irgendeine Weise von der Gesellschaft und auch von der Politik als problematisch oder gefährlich eingestuft werden, bzw. aus theologischer Sicht als Irrlehre angesehen werden. Die meisten Gruppen dieser Art sind erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden.
Anfänglich wurden sie als Jugendsekten bezeichnet, weil sie nach ihrer Gründung überwiegend junge Mitglieder hatten. Die Merkmale, die am markantesten eine Sekte kennzeichnen sind unter anderem die Schaffung von Abhängigkeit durch die Sekte, die Abschottung der Sektenmitglieder vor der Gesellschaft und der Gruppendruck, aber auch die Schaffung von Feindbildern, oder auch ein Heilversprechen und dass die Sekte eine einzige Führerpersönlichkeit hat. Zu den bekanntesten Sekten zählen unter anderem Scientology, Zeugen Jehovas und die Mormonen. Einige Sekten verwenden Bereiche und Gegenstände aus dem Okkultismus für die Bekräftigung ihrer Weltanschauung.
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