Schon vor 13.000 Jahren griff der Mensch in die Umwelt ein
Bisher begann die Epoche, in der der Mensch für globale Veränderungen der Umwelt verantwortlich ist, für die Forscher um 1800. Doch nach neuesten Erkenntnissen muss man diese Einwirkungen wohl schon viel früher ansetzen.
Bereits vor 13.000 Jahren veränderte sich das Klima auf unserem Planeten höchstwahrscheinlich durch das massive Eingreifen des Menschen in das natürlich Gleichgewicht. Zu dieser Zeit breitete sich der Mensch immer mehr aus, verdrängte größere Tiere und sorgte so dafür, dass u.a. das Mammut rasant ausstarb.
Heute hört man häufiger vom Methanausstoß der Kühe, die dadurch angeblich das Klima schädigen sollen. Ein ähnlicher Prozess hat sich wohl auch damals ereignet, nur eben viel massiver und gegenteilig: Die Mammuts hatten einen enormen Ausstoß an Methan, was eine 30 Mal stärkeren Wirkung als Treibhausgas hat als Kohlendioxid.
Durch den Wegfall dieser Mengen an Methan, veränderte sich das Klima und es kam zu einem erheblichen und plötzlichen Temperatursturz. Laut den Forschern sei die Auslöschung der Magefauna das früheste katastrophale Ereignis, das man menschlicher Aktivität zurechnen muss.
Ähnliche Artikel:
