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Rauchen ist auch eine Frage der Gene

Jeder kennt es aus seinem eigenen Bekanntenkreis. Die einen haben entweder überhaupt kein Bedürfnis zu rauchen oder können ziemlich leicht damit wieder aufhören, die anderen schaffen dies einfach nicht. Und woran liegt es, dass die einen ihr Leben lang rauchen und gesund bleiben und andere wiederum an Lungenkrebs u.ä. erkranken?

Forscher haben nun herausgefunden bzw. alte Erkenntnisse hieb- und stichfest belegt, dass der Ursprung des Rauchens in unseren Gegen verborgen ist. Ein Grund warum manche eher zum Glimmstengel greifen als andere liegt an einer leichten genetischen Mutation. Laut den Wissenschaftlern sei Rauchen natürlich für alle Menschen schlecht, für manche aber noch schlechter.

Schon seit längerem weiß man, dass eine Genmutation auf dem Chromosom 11 den Träger mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum Raucher macht. Nun fand man heraus, dass eine Veränderung auf Chromosom 9 bewirkt, dass man das Rauchen schwerer aufgeben kann als andere. Der Schlüssel für das Lungenkrebsrisiko liegt wiederum auf Chromosom 15.

Wie das alles im Genauen zusammenhängt können die Forscher noch nicht genau sagen. Man erhofft sich durch weitere Untersuchungen auch die grundsätzliche Frage nach dem Krebsrisiko besser beantworten zu können.

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  1. 1. Mai 2010, 23:20 | #1