
Immigranten - flickr/Nevele Otseog
Der Einbürgerungstest – was ist das?
Wer die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt, muss seit dem 1. September 2008 in Deutschland den bundesweit einheitlichen
Einbürgerungstest durchführen und bestehen. Ohne den bestandenen Einbürgerungstest wird die deutsche Staatsbürgerschaft nicht erteilt. Von diesem Test ausgenommen sind lediglich Personen, die einen anerkannten deutschen Schulabschluss nachweisen können oder Menschen, die aufgrund seelischer, geistiger oder körperlicher Gebrechen oder altersbedingt die Anforderungen des Tests nicht erfüllen können. Der Antragsteller soll mit Bestehen des Einbürgerungstests nachweisen, dass er einerseits die deutsche Sprache in Wort und Schrift in ausreichendem Maße beherrscht und andererseits mit der Kultur, Geschichte und dem Staatswesen der Bundesrepublik vertraut ist.
Wer entscheidet, ob der Test gemacht werden muss und wo findet die Prüfung statt?
Die deutsche Staatsbürgerschaft wird bei der örtlich zuständigen Einbürgerungsbehörde beantragt. Im Zuge der Beantragung prüft die Behörde, ob der Einbürgerungstest absolviert werden muss, oder ob Gründe, die eine Befreiung von der Prüfung rechtfertigen, vorliegen. Ist der Test abzulegen, informiert die Einbürgerungsbehörde den Antragssteller darüber, wo der Einbürgerungstest abgelegt werden kann. In jedem Bundesland stehen mehrere Prüfstellen zur Verfügung. Die Teilnahme am Test ist mit 25 Euro gebührenpflichtig. Zur Prüfung selbst muss ein gültiges amtliches Ausweisdokument vorgelegt werden.
Inhalte des Einbürgerungstests und Bewertung der Prüfungsleistung
Aus einem einheitlichen Fragenkatalog werden Fragebögen mit jeweils 33 Fragen zusammengestellt. Neben den Kenntnissen der Landessprache wird Wissen zur Staatsordnung, Geschichte und Kultur der Bundesrepublik Deutschland geprüft. Die Testfragen sind innerhalb von 60 Minuten zu beantworten. Bei den Testfragen handelt es sich um Multiple-Choice-Aufgaben, das bedeutet, die richtige Antwort muss aus einer Auswahl vorgegebener Antwortmöglichkeiten ausgewählt und angekreuzt werden. Die Auswertung der Fragebögen erfolgt zentral. Sind mindestens 17 aus 33 Fragen korrekt beantwortet, gilt der Test als bestanden und der Prüfling erhält vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine entsprechende Bescheinigung. Diese dient dem Nachweis der notwendigen staatsbürgerlichen Kenntnisse bei der Einbürgerungsbehörde. Die einzelnen Bundesländer bieten ständig entsprechende Kurse zur Prüfungsvorbereitung an, die an einem verpflichtenden Lehrplan
ausgerichtet sind.

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So wunderbar die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke auch sind, wir müssen uns alle bewusst machen, dass man darin nicht komplett sorglos mit den eigenen Daten umgehen sollte. Auch wenn die Medien immer wieder darauf hinweisen, ist diese Tatsache so manch einem offenbar immer noch nicht ganz klar. Und so stellen Tausende von Menschen täglich private Bilder und Angaben zu sich und ihren Freunden ins Netz.
In diesem Zusammenhang weist nun der ADAC darauf hin, dass die Polizei Bilder im Internet auch zur Identifizierung von Personen verwenden darf. Dies gelte beispielsweise für den Abgleich mit Blitzer-Fotos. Generell darf die Polizei dazu jedoch nur öffentlich zugängliche Fotos verwenden.
Dies solle man laut des ADAC zusätzlich im Netz berücksichtigen. Kommt es diesbezüglich zu einem Rechtsstreit muss dann am Ende jedoch ein Gutachter entscheiden, ob das Foto aus dem Netz mit beispielsweise dem Blitzer-Bild übereinstimmt.

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Sind Sie morgens regelmäßig verschnupft, haben gerötete Augen und nachts Hustenanfälle oder Niesattacken leiden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit unter einer Hausstauballergie. Damit sind Sie nicht allein, denn die Hausstauballergie ist nach den Pollen der zweithäufigste Allergieauslöser; mehr als 4 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Dabei ist nicht etwa der Hausstaub selbst das Allergen, sondern die Milbe, genauer gesagt ihr eiweißhaltiger Kot. Die Nahrungsquelle der Milben sind abgelöste Hautschuppen, außerdem mögen sie es warm, dunkel und feucht, sodass sie vor allem in Matratzen, Kissen und Decken zu finden sind. Keine angenehme Vorstellung, aber in einem Bett leben Millionen dieser mit bloßem Auge nicht wahrnehmbaren Spinnentiere.
Ganz vernichten kann man sie nicht, jedoch lässt sich ihre Anzahl deutlich reduzieren. Allergologen empfehlen als wichtigste Maßnahme milbendichte Überzüge für Matratzen, Kopfkissen und Bettdecke. Diese sogenannten Encasings verhindern zum einen den Austritt der Allergene, zum anderen schneiden sie den Milben den Zugang zur Nahrungszufuhr ab. Bezogen werden können die Bezüge aus dem Versandhaus, aus Apotheken oder Sanitätshäusern. Bei einer ärztlich nachgewiesenen Hausstauballergie ist es ratsam, bei der Krankenkasse die Übernahme der Kosten anzufragen. Zudem sollte man alle 8 Jahre die alte Matratze durch eine neue ersetzen. Beim Kauf von Kopfkissen und Bettwäsche ist grundsätzlich darauf zu achten, dass diese bei mindestens 60° C waschbar sind, da bei diesen Temperaturen die Milben absterben.
Auch ein trockenes Raumklima bekommt den Milben nicht. Als optimal befinden Gesundheitsexperten im Schlafzimmer eine Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent. Um die Staubbelastung möglichst gering zu halten, sollte auf Staubfänger wie offene Bücherregale, Pflanzen, Gardinen oder Teppiche verzichtet werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass der Staubsauger über einen Feinstaubfilter, einen sogenannten HEPA-Filter, verfügt. Nach Möglichkeit sollten das Staubwischen und Staubsaugen gänzlich von einer nichtallergischen Person übernommen werden. Da Milben sich nicht nur von menschlichen, sondern auch von tierischen Hautzellen ernähren, ist es darüber hinaus ratsam, keine Tiere in das Schlafzimmer zu lassen.
Hier die neue Kampagne der Credit Suisse für die Roger Federer gewonnen werden konnte:

Umzugsvorbereitungen - flickr/empracht
“Ordnung ist das halbe Leben” – so spießig dieser Satz auch klingen mag, bei einem Umzug trifft er hundertprozentig zu. Wer gut plant und vor allem die Umzugsgüter richtig verpackt, hat schon fast alles richtig gemacht.
Dazu benötigt man Umzugskartons in vernünftiger Qualität und ausreichender Anzahl. Diese bekommt man von Freunden und Bekannten, die auch schon einmal umgezogen sind, Baumärkten, Umzugsfirmen oder man kauft sie gebraucht. Einer Faustregel zufolge sollte man einen Karton pro Quadratmeter rechnen, wobei auch einige Reservekartons nicht schaden.
Etwa zwei Wochen vor dem Umzug kann man bereits Dinge einpacken, die auf den Dachboden oder in den Keller kommen oder die man nicht so häufig braucht. Das sind beispielsweise Bücher, CDs, DVDs sowie saisonal benötigte Dinge.
Umzugskisten packt man am Besten zimmerweise und beschriftet diese auch entsprechend für den Transport. Man kann dann später Raum für Raum wieder alles auspacken und muss nicht erst alles mühsam zusammensuchen. Um ein Durchbrechen der Böden zu verhindern, sollte man die Kisten mit höchstens 15 Kilogramm beladen. Auch die Umzugshelfer werden dafür dankbar sein. Zwischenräume in den Kisten kann man mit leichten Sachen wie etwa Kissen oder Heimtextilien ausfüllen. Für Gläser und Geschirr besorgt man sich am Besten Kisten mit speziellen Unterteilungen, die ein Aneinanderschlagen beim Transport verhindern. Hilfsweise kann man zerbrechliche Gegenstände auch in Zeitungspapier einwickeln. Scharfe Küchenutensilien wie Messer sollte man in Tücher einpacken, damit sich niemand beim Transport verletzt. Ebenso gehören empfindliche Gegenstände wie Spiegel, Bilderrahmen und wertvolles Geschirr gut eingewickelt, um Transportschäden zu verhindern.
Man sollte auch eine Kiste mit Dingen des persönlichen Bedarfs zusammenstellen. Denn es nervt unheimlich, wenn man am ersten Abend in der neuen Wohnung erst alle Umzugskisten nach Zahnbürste oder Duschgel durchforsten muss.