Frankreich will „Google-Steuer“ einführen

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Schon zu Beginn des Jahres hatte sich Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy für eine Sonderabgabe von Google und Co. ausgesprochen: Sie hätten im Ausland ihren Sitz, würden auch dort besteuert und das obwohl sie einen Teil des französischen Werbemarkts abschöpfen.
Sarkozy wollte sogar Wettbewerbshüter einschalten um die dominante Stellung von Google auf dem Weltmarkt zu prüfen, doch die EU lehnte dies ab. Nun will Frankreich eine sogenannte „Google-Steuer“ ab 2011 verlangen. Sie trägt diesen Namen, da sie ursprünglich auf Google und Co. ausgerichtet war.
Dies lässt sich aber nur schwer machen und so soll die Google-Steuer für alle Unternehmen mit Sitz in Frankreich gelten. Diese müssten dann eine Sonderausgabe auf ihre Online-Werbeausgaben zahlen. Der Steuersatz ist auf ein Prozent des Nettobetrags angesetzt.
In erster Linie gehe es dabei darum, dass Werbung im Internet die einzige sei, die nicht besteuert werde. Alleine durch TV-Werbung mache der französische Staat rund 70 Millionen Euro. Durch die Google-Steuer rechnet man mit weiteren 20 Millionen Euro. Noch muss der Gesetzentwurf vor der Nationalversammlung bestehen. Dies gilt jedoch als sehr wahrscheinlich. Auch ein Modell für andere Länder?
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