Es sieht so aus, als wären die elektronischen Bücher wirklich auf dem Vormarsch und nun endgültig auf dem Markt angekommen. Wie Amazon letzte Woche mitteilte, verkaufe man in den USA mittlerweile mehr E-Books als normale Bücher.
Im vergangenen Monat kamen beim weltgrößten Einzelhändler Amazon auf 100 verkaufte Hardcover-Ausgaben 100 E-Books. Kostenlose Bücher, bei denen das Urheberrecht bereits abgelaufen ist, wurden dabei nicht mitgezählt.
Vor allem da das hauseigene Lesegerät Kindle vor kurzem heruntergesetzt wurde, wurden wohl viele US-Amerikaner dazu bewogen zuzuschlagen. Die E-Books von Amazon kann man aber auch auf anderen Lesegeräten wie dem iPad oder dem iPhone einsehen. Jedoch sollte man bei den oben genannten Zahlen eines bedenken: Taschenbücher wurden dabei ebenfalls nicht mitgezählt, so dass es noch nicht so ganz dramatisch sein dürfte…
Eigentlich wollte die Orakel-Krake Paul aus dem Oberhausener Sealife sich ja nach der Fußball-WM zur Ruhe setzen, doch die lukrativen Angebote ebben einfach nicht ab. Nun bietet ein russischer Wettanbieter Paul ein Gehalt von 5.000 Dollar im Monat, wenn er für sie als Buchmacher arbeitet.
Paul solle beim Unternehmen Bet League als Spezialist arbeiten. Angeblich ist dafür eine Ablösesumme von 100.000 Euro im Gespräch. Mal sehen, ob daraus etwas wird, denn der Pfleger des Sealife Aquariums erklärte, dass Paul den Rummel erst einmal satt habe.
Seine Trefferquote bei der WM lag immerhin bei 100%. Den Sieger von allen Spielen hatte Pulpo Paul im Vorfeld richtig getippt. Eine spanische Stadt machte Paul sogar zum Ehrenbürger, denn den Spaniern hat er ja anscheinend Glück gebracht. Ach ja, und die Italiener fordern Paul in Paolo umzubenennen, denn angeblich wurde er vor Elba gefangen. Mal sehen, wie Pauls Zukunft aussieht…
Bei einem US-Gericht liegt zur Zeit eine mehr als skurrile Klage vor: Paul D- Ceglia behauptet ihm gehöre 84% des sozialen Netzwerks Facebook und fordert diesen Anteil nun samt Schadensersatz ein. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg soll ihn um seinen Anteil betrogen haben.
Der Mann übergab dem Gericht einen Vertrag, den er angeblich 2003 mit Mark Zuckerberg für die Entwicklung des Facebook-Vorgängers „The Face Book“ geschlossen hat. Für 1.000 Dollar habe er damals Anteile an 50% des Unternehmens erworben, plus ein weiteres Prozent für jeden Tag bis zur Fertigstellung der Website, was eben am Ende die 84% erklären soll.
Facebook tat diese Klage als völlig unseriös ab. Die Richter prüfen den Fall jedoch und haben Facebook bis auf weiteres verboten Kapitalsanteile zu verkaufen.
Es ist eines der legendärsten und berühmtesten Dokumente der westlichen Geschichte. Seit ihrem Entstehen im Jahr 1776 gilt die US-amerikanische Unabhängigkeitserklärung als ein Symbol für Freiheit und Gleichheit aller Menschen.
Doch wie es aussieht musste sich auch der Verfasser, Thomas Jefferson, zunächst an diesen Gedanken gewöhnen. Wie nun nämlich aufwendige Scans und Untersuchungen ergeben haben, stand im Original der Unabhängigkeitserklärung statt „our fellow citizens“ „our fellow subjects“. Es war zunächst also von Untertanen und nicht von Bürgern die Rede…
Laut den Wissenschaftlern soll Jefferson diesen Fehler aber noch vor dem Trocknen der Tinten wieder ausgebessert haben. Alles andere würde auch dem US-amerikanischen Mythos einen ganz schönen Knacks verpassen…