Die Nürnberger Rostbratwurst ist inzwischen auch weit über Bayern hinaus beliebt. Sie steht sogar unter EU-Schutz, denn bei der Herstellung müssen bestimmte Kriterien gelten, damit man sie als Nürnberger Rostbratwurst titulieren kann. So müssen die Würste in Nürnberg nach einem jahrhundertealten Rezept hergestellt werden. Etliche Medien berichteten in den vergangenen Tagen, dass dies der Organisation Foodwatch nicht genug sei.
Die Verbraucherschützer hätten angeblich gefordert, dass für original Nürnberger Rostbratwürde auch das Schweinefleisch aus der Region Franken kommen müsse. Aktuell kommt nämlich ein großer Anteil aus Polen und Dänemark. Den Fleischbedarf für die Herstellung könnten die fränkischen Bauern auch ohne Probleme decken.
Die Hersteller antworteten prompt: Man selbst habe generell kein Problem damit, dass ortsansässige Bauern einen beliefern, jedoch sehe man für den Geschmack der Würste keinen Grund darin. Das Geheimnis läge im Rezept. Zudem hinterfragen einige den Begriff der Regionalität. Für Lübecker Marzipan würden ja auch keine Mandelbäume in Lübeck angebaut…
Interessanterweise hat Foodwatch inzwischen klargestellt, sich nie in solcher Form geäußert zu haben. Da war man wohl etwas zu vorschnell in der Berichterstattung. Vielleicht wollte der eine oder andere aber auch einfach ein paar negative Schlagzeilen über die sonst so gute Arbeit von Foodwatch streuen…
Die Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände wirbt vor der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 am 27. November mit einem Kurzfilm für eine hohe Wahlbeteiligung und Fortsetzung des Bahnprojekts.
Der Film ist in zahlreichen Kinos im Südwesten Deutschlands sowie auf Social Media Portalen und der Homepage des Verbandes zu sehen.
Und auch wir zeigen hier den Film auf unserem Portal:
Die Unsicherheit in Japan ist groß. Wie soll man sich verhalten? Was kann man noch essen? Wie groß ist die Gefahr wirklich? Schon lange haben viele das Gefühl, dass die japanische Regierung nicht die ganze Wahrheit über das Ausmaß der Katastrophe preisgibt. So hatte der Regierungssprecher Yukio Edano am Dienstag in einer großen PR-Aktion für das Essen aus den Regionen um Fukushima geworben. Er biss herzhaft in eine Tomate und in Erdbeeren um zu beweisen, dass das Essen unbedenklich sei. Viele folgten ihm.
Nur einen Tag später musste er nun jedoch verkünden, dass man in 16 Städten und Dörfern um das havarierte Atomkraftwerk stark radioaktiv belastete Shiitake-Pilze gefunden habe. Der Verkauf der Pilze wurde gestoppt, doch laut Medienberichten war dies bereits seit letzter Woche klar… Auch wir sollten wohl langsam ein wenig bei Waren aus Japan und dem Pazifik aufpassen.
Bei so manch einem Unternehmen setzt zum Glück momentan ein kleines Umdenken in Sachen Umwelt ein. So präsentierte der japanische Hersteller Fujitsu bereits im letzten Jahr eine Tastatur, die zu 40% biologisch abbaubar war. Dies war offenbar nur der erste Schritt, denn auf der aktuellen CeBIT präsentiert man noch mehr Green IT.
So ist die Maus Eco M440 zu 100% aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen hergestellt. Damit sorgt sie für deutlich weniger Müll und angeblich lässt sich laut Fujitsu bei der Produktion auch noch der CO2-Ausstoß verringern.
Die Maus soll sich wie eine normale Maus aus Plastik anfühlen, genauso gut funktionieren und zudem nicht teurer sein als eine herkömmliche gute Maus. Hergestellt wird sie aus Arboform, eine Art pflanzlicher Plastikersatz, und aus Biograde, einem Zelluloseacetat. Es geht also auch anders! Wäre schön, wenn diese Idee Schule macht!
Motorräder der Marke “Ducati” gehören zu dem italienischen Motorradhersteller “Ducati Motor Holding S.p.A. .
Dieser hat seinen Sitz im Bologneser Stadtteil Borgo Panigale. Gründer dieses Unternehmens im Jahre 1926 waren Adraino und Marcello Ducati.
Anfangs waren sie jedoch weit entfernt von der Herstellung solcher Motorräder. Sie produzierten zunächst lediglich Bauteile für Radios. Im Jahre 1946 spezialisierten sie sich auf die Fertigung von Fahrradhilfsmotoren, welche den Namen Cucciolo trugen. Kurz danach begann bereits die Entwicklung kompletter Fahrzeuge.
Auf Grund des schlechten Geschäftsverlaufs arbeitete die Firma Ducati ab dem Jahre 1983 mit dem italienischen Zweiradhersteller Cagiva zusammen, der die Firma im Jahre 1985 ganz übernahm. Nachdem Cagiva im Jahre 1996 zahlungsunfähig wurde, übernahm die amerikanische Texas Pacific Group im Jahr 1998 das Unternehmen.
Bis heute erfolgen das Design, die Konstruktion und sogar die Fertigung der Modelle in Bologna
Das erste Ducati Motorrad kam mit dem Namen Gran Sport im Jahr 1955 auf den Markt, ausgestattet mit einem Viertaktmotor, einer obenliegenden Nockenwelle sowie einem Königswellen-Antrieb.
Der Prototyp Apollo, mit einem Vierzylindermotor erschien im Jahre 1963. Dieser wies erstmals das typische Markenzeichen für Ducati-Motoren auf, einen 90°-V-Motor mit Zylindern in Fahrtrichtung. Dieser wird noch heute in MotoGP-Maschinen eingesetzt.
Ein Weiteres Markenzeichen von Ducati ist der zwangsgesteuerte Ventiltrieb. Dieser wurde in den 50er Jahren für Rennmaschinen entwickelt und tauchte im Jahre 1969 im ersten Serienmotorrad, der Ducati Mark 3 D, auf.
1970 begann der Bau von Motorrädern mit V-Zweizylindern mit 90° Zylinderwinkel. Kurz darauf, im Jahre 1974 erschienen die ersten Einzylindermodelle, welche großen Erfolg im Straßenrenn- sowie im Geländerennsport aufweisen konnten. Außerdem begann die Verwendung von Zahnriemen. Diese lösten die Königswellen beim Nockenwellenantrieb ab.
1987 legte Ducati den Grundstein für die Superbikes mit wassergekühlten Motoren, vier Ventilen pro Zylinder, sowie elektronischer Benzineinspritzung.
Seit vielen Jahrzehnten ist Ducati im Motorradrennsport aktiv und kann herausragende Erfolge verzeichnen.