Heimarbeit ist längst kein Fremdwort mehr für die meisten Internetnutzer, befremdend wirkt dagegen oft die Arbeit selbst – denn wer möchte schon fünf Tage in der Woche Kugelschreiber zusammen bauen?
Seit dem 1. Juni 2010 gibt es nun eine Alternative:Pageballs nennt sich das junge Projekt, bei dem man sich kostenlos registrieren kann und dann Artikel schreibt. Für seine Arbeit wird man auch entlohnt – mit einem Teil der Werbeeinnahmen. Diese kann man selbst behalten oder an wohltätige Organisationen spenden. So viel in aller Kürze. Den Erfindern von Pageball geht es dabei kaum um die eigene Tasche, denn nach eigenen Aussagen sind die wichtigsten Themen „Leben und Arbeiten verbinden“ und „Gutes tun“ und das soll bei Pageballs natürlich Spaß machen.
Praktisch ist das Konzept nicht nur für Studenten, die sich so etwas dazuverdienen können. Web-Newbies lernen zum Beispiel den Umgang mit dem Internet und frischgebackene Eltern (ja Eltern, nicht nur die Mütter allein finden daran Gefallen!) haben so auch die Möglichkeit, ein paar Euros dazuzuverdienen.
Das Thema ist beliebig, aber am Besten ist es natürlich, wenn jeder über das schreibt, was ihn interessiert und worüber er bescheid weiß – so entsteht auch gleich ein neues Hobby beziehungsweise man kann spielend leicht vorhandene Kenntnisse nochmal auffrischen und erweitern.
Dabei werden die Hobbyautoren zu 50% an den Werbeeinnahmen beteiligt. Dieser Erlös kann – wie bereits weiter oben kurz erwähnt – auch gespendet werden, zum Beispiel an die Kinderkrebshilfe oder die Ärzte der dritten Welt.
Gerade das “Spenden-Tool” ist eine tolle Idee, weil so auch Menschen ohne großes Vermögen eine Chance haben, wohltätig zu sein und anderen zu helfen.
„Du weißt was, schreib‘ was“ ist das Motto von Pageballs. Und dem kommen sie auch sehr gut nach. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Arbeit eigentlich nie langweilig wird, denn es gibt so viele tolle Themen zu behandeln, dass man mal hier und mal dortrein schnuppern kann.
Natürlich kann sich jeder die Zeit selbst einteilen – sollen es 3 Artikel in der Woche sein oder lieber 10 im Monat? Diese Entscheidung obliegt dem User – ganz so, wie er es schafft, ohne andere Tätigkeiten zu vernachlässigen. Jetzt kostenlos mitmachen
Seit August gibt es den Dienst Facebook Places in den USA und ein wenig später auch in Großbritannien. Nun kommt die Ortung von Freunden via Facebook auch zu uns. Seit Dienstag kann man Facebook Places in Deutschland nutzen.
Mit seinem Handy kann man sich an öffentlichen Orten wie einem Restaurant, einem Kino oder einem Theater anmelden und seinen Freunden so mitteilen, wo man gerade ist. Was für die einen ein praktischer Spaß ist, ist für viele andere in Sachen Datenschutz bedenklich, denn durch die Ortsbestimmung ist für Firmen und Co. eine wichtige Information, wie sie einen dann vor Ort mit passenden Werbeangeboten versorgen kann.
Facebook gibt auf diesem Gebiet natürlich Entwarnung. Den Aufenthaltsort würden nur die Freunde von einem sehen. Dies sei sogar die Standardeinstellung bei Facebook Places. Zudem würde sich der Nutzer ja aktiv anmelden. Automatische Bewegungsprofile würden also nicht erstellt.
Trotz allem werden manche bei diesem Dienst skeptisch bleiben. Wichtig ist, mit den eigenen Daten sehr vorsichtig umzugehen und unbedingt zu prüfen, dass auch wirklich nur die Freunde meinen Standort sehen können. Hierbei sollte man genau überlegen, wer alles sieht, wo ich gerade bin!
Hat der Briefkasten bald gänzlich ausgedient? Anzeichen gibt es dafür genug. Zum Beispiel den elektronischen Briefkasten Swiss Post Box. Der ist nicht nur elektronisch sondern auch sicher. Ähnlich wie beim Onlinebanking hat man von überall aus die Möglichkeit, auf die eigene Briefpost zuzugreifen.
Dabei scannt Swiss Post Box den physischen Brief ungeöffnet ein und schickt ein E-Mail mit einem Bild des Briefumschlags an den Adressaten/User. Dieser entscheidet dann selbst, was wir mit den ungeöffneten Briefumschlägen gemacht werden soll. Soll der Brief geöffnet und gescannt oder der verschlossene Brief an eine Adresse eigener Wahl verschickt werden? Man kann ihn jedoch auch gleich recyclen oder schreddern und vernichten lassen.
WIchtige Dokumente werden dabei achiviert, solange der User will oder das Gesetzt es verlangt. Wichtige Dokumente bis ein Jahr nach dem Tod des Users.
Informativ ist an dieser Stelle auch dieses Youtube-Video, denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte.
Natürlich stehen dabei Vertraulichkeit und höchste Sicherheitsvorkehrungen im Vordergrund. Dennoch wartet das Produkt mit einigen zusätzlichen Extras auf: es gibt einen ortsunabhängigen Zugriff sowohl vom Web als auch übers Iphone. Die schnelle Abwicklung sorgt dafür, dass alles möglichst einfach ist – so ist der Aufwand vergleichbar mit einer eMail. Die schnelle Zustellung garantiert, dass A-Post Briefe weltweit schon am nächsten Tag gelesen werden können.
Ebenso gut ist, dass verschiedene Korrespondenzadressen angegeben werden können – in bis zu 5 verschiedenen Ländern.
Für die Sicherheit und Wahrung des Postgeheimnisses steht die Schweizerische Post, die die Briefe auf Wunsch öffnet un einscannt, die seit 1849 für Diskretion, Sicherheit und Qualität steht. Außerdem gibt es weitere Vorteile für Privatkunden und einige lukrative Einsatzbereiche für Unternehmen.
Wir persönlich finden nach unserem ausgiebigen Test die Ferienumleitung mehr als praktisch und auch die einfache Registrierung ist kinderleicht zu verstehen.
Ein kleines Manko ist und bleibt die Kostenfrage. Auf der Übersicht der Abonnements und Tarife kann man sehen, dass der Service nicht kostenlos ist. Daher sollte man den Service eben nutzen, wenn man ihn braucht – wer ihn aber nutzt wird sehr zufrieden sein und schnell merken, dass sich die Kosten wirklich lohnen.
Wer übrigens online über das iPhone auf seine Post zugreifen möchte, kann sich eine eigens dafür eingerichtete iPhone App herunterladen.
Ach ja, im Netz scheint es wirklich nichts zu geben, was es nicht gibt. So haben Fans von Rap-Musik zum Beispiel bald eine neue kleine Spielwiese: Wer schon immer mal wissen wollte, wo die Orte liegen, die die Rapper in ihre Songs mit eingebaut haben, kann dies nun auf der Rap Map herausfinden.
Ob das Projekt geboren wurde, weil sich Rap so gut auf Map reimt oder ob es doch eher einen touristischen Hintergrund hat, wissen wir leider nicht. Auf der Website von Rap Map werden jedenfalls Orte aus Rap Songs auf einer Google Karte durch eine Pistole gekennzeichnet.
Natürlich erhält man zu jedem Ort auch noch Hintergrundinfos oder man macht einen virtuellen Spaziergang, bei dem einem einzelne Künstler der Szene den Weg weisen. Die meisten Orte befinden sich in den USA. In Europa werden nur drei Orte aufgeführt, darunter der Pariser Louvre und makabererweise Auschwitz.
Man kann übrigens auch selbst Orte vorschlagen. Das sollten wir auf jeden Fall tun, denn schließlich ist die Szene in Europa inzwischen auch nicht gerade klein.
Dass Facebook bei Millionen von Menschen beliebt ist, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht mehr erwähnen. Jeder kennt daher auch den berühmten „Gefällt mir“-Button, mit dem man gute Beiträge, Videos, Links und Co. an seine Freunde weiterverteilt.
Vor kurzem ist hier auch ein „Dislike“-Button aufgetaucht. Experten warnen nun davor, dass es sich hierbei um Betrug bzw. Malware handelt. Den Dislike-Button also auf keinen Fall anklicken und keinen Nachrichten folgen, in denen er auftaucht.
Durch das Anklicken erhält eine „Dislike“-App Zugriff auf das eigene Profil und verteilt nebenbei noch Aufforderungen an Freunde an dubiosen Gewinnspielen teilzunehmen oder gar schädliche Plugins für Firefox herunterzuladen. Also, Augen auf & schärfer durch die Brillen schauen bei dem Button und auch die Freunde warnen!