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Archiv für die Kategorie ‘Diät & Fitness’

Schilddrüsenüberfunktion – Was ist das?

12. Dezember 2011 Keine Kommentare

Schilddrüse

Schilddrüse - flickr/Life in Flintville

Die auch mit dem Fachterminus „Hyperthyreose“ bezeichnete Schilddrüsenüberfunktion ist das Ergebnis einer übermäßigen Ausschüttung der in der Schilddrüse produzierten Hormone Thyroxin und Triiodthyronin. Dieser Fehlfunktion liegen zumeist die Basedowsche Krankheit (Morbus Basedow) oder eine Störung von Schilddrüsen-Regelkreisen (Schilddrüsenautonomie) zugrunde. Ursache für eine Hyperthyreose können aber auch Überdosierungen von hormonhaltigen Medikamenten sein.

Bei der häufigsten Form der Schilddrüsenüberfunktion, der nach Carl von Basedow (1799-1854) benannten Basedowschen Krankheit, entwickelt sich genetisch bedingt oder durch äußere Faktoren wie Stress oder Infektionen ausgelöst ein entzündlicher Defekt des Immunsystems. In Folge werden Antikörper gebildet, die die Hormonausschüttung der Schilddrüse extrem stimulieren. Dadurch wird das Gewebe der Schilddrüse oft krankhaft zu einem Kropf (Struma) vergrößert. Häufig treten auch die Augäpfel dauerhaft weit hervor (Endokrine Orbitopathie), es kommt zu Herzrasen und Zitterproblematiken. Typisch sind ferner fallweise Schweißausbrüche, Unausgeglichenheit, Wärmeempfindlichkeit, Durchfall und Regelbeschwerden. Schätzungsweise sind etwa zwei Prozent, im überwiegenden Maß Frauen, der Bundesbürger von Morbus Basedow betroffen. Ältere Menschen erkranken wesentlich häufiger an Morbus Basedow als jüngere.

Weitaus weniger Menschen leiden an der Überfunktions-Krankheit der Schilddrüsenautonomie als an Morbus Baedow. Bei Schilddrüsenautonomie kommt es aufgrund von Entzündungen oder, seltener, von bösartigen Tumoren zu einer Störung der Regelkreise, die sich als teilweise Verselbstständigung des Drüsengewebes äußert. Die Hormone werden nicht mehr nach Bedarf abgegeben und es kommt zur Überproduktion.
Jodmangel gilt als unterstützender Faktor bei der Entstehung der Schilddrüsenautonomie, bei der gutartige Knotentumore (Adenome) entstehen können.

Treten Morbus Basedow und Schilddrüsenautonomie zusammen auf, liegt das Marine-Lenhardt-Sydrom vor. Im Extremfall kann es bei einer Hyperthyreose zu einer lebensbedrohenden „thyreotoxischen Krise“ kommen. Weitere Fragen zur Schilddrüsenüberfunktion sollte man mit einem Arzt klären oder sich auf speziellen Gesundheitsportalen und Ratgeberseiten informieren.

Gerichte aus dem Wok – so gesund sind sie

11. Dezember 2011 Keine Kommentare

Wokgerichte

Wokgericht - flickr/nebulux76

Kochen mit dem Wok gewinnt auch in Europa zunehmend an Beliebtheit. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Gerichte sind schnell zubereitet, sehen lecker aus und sind gesund.

Schnelles Anbraten und vitaminschonendes Dämpfen, das sind die beiden Hauptzubereitungsarbeiten im Wok, deshalb kann man mit dem Wok gesund kochen. Ein guter Wok wird sehr heiß, das Anbraten sämtlicher Zutaten geschieht innerhalb weniger Minuten. Sämtliche Zutaten werden vorab kleingeschnitten beziehungsweise abgemessen und in Schälchen bereitgestellt. Dann werden sie je nach Gardauer in den heißen Wok zugegeben. Dabei wird durchgehend gerührt, denn der ständige Wechsel zwischen großer und milder Hitze (Boden des Wok – oberer Wandbereich des Wok) führt zu einer kurzen Gardauer ohne Anbrennen.

Durch die große Hitze verschließen sich die Poren der Zutaten beim Anbraten schnell. Es gelangt wenig Öl ins Gargut, und es wird sehr wenig Fett für die Zubereitung benötigt. Zudem bleiben die Zutaten saftig, das Gemüse knackig. Durch die kurze Garzeit bleibt ein hoher Anteil an Vitaminen erhalten. Auch optisch ist die schnelle Zubereitung von Vorteil: Das Gemüse behält seine Farbe, das wiederum macht Appetit auf die gesunden Zutaten.

In den meisten Wok-Gerichten ist ein hoher Anteil an verschiedenen Gemüsen und ein relativ geringer Fleischanteil enthalten. Auch das trägt natürlich dazu bei, dass Gerichte aus dem Wok eine gesunde Alternative darstellen.

Auf Grund der hohen Temperaturen ist die Wahl des richtigen Öls ausschlaggebend. Es müssen unbedingt hitzebeständige Öle wie Oliven-, Soja- oder Sonnenblumenöl verwendet werden. Nicht hitzebeständige Öle oder Butter haben im Wok nichts zu suchen; nicht nur verderben sie bei Überhitzung den Geschmack des Essens, es können sogar gesundheitsschädliche Stoffe dabei entstehen.

Wie beim “klassischen” Anbraten darf Salz erst zum Schluss an das Wok-Gericht. Das Öl wird sehr sparsam dosiert: ein, maximal zwei Esslöffel sind für vier Portionen völlig ausreichend! Wird mehr benötigt, liegt das meist an der zu niedrigen Temperatur des Wok. Die Lösung: weniger Zutaten auf einmal in den Wok geben, damit das Öl nicht zu sehr abkühlt. Bringt das nicht den gewünschten Erfolg, sollte man sich die Anschaffung eines neuen Wok überlegen, denn: Qualität ist alles, sowohl bei den Zutaten als auch beim Kochgerät.

Alzheimer und Demenz vorbeugen

20. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Andy Welsher

cc by flickr/ Andy Welsher

Experten gehen aktuell davon aus, dass über 35 Millionen Menschen weltweit an Alzheimer leiden. Für alle ist diese Erkrankung im Alter wohl der blanke Horror. US-Forscher haben nun ausgerechnet, dass sich die Hälfte aller Menschen, die an Alzheimer leiden, die Erkrankung durch einen gesünderen Lebensstil hätten sparen können.

So kann man also bereits in den mittleren Lebensjahren Alzheimer oder Demenz im Alter vorbeugen. Zu solchen Maßnahmen gehören beispielsweise eine gesündere Ernährung, mehr Bewegung und ein Rauchverzicht.

Weitere Risikofaktoren für Alzheimer sind Diabetes, Übergewicht, Depressionen, Bluthochdruck und geistige Inaktivität. Durch eine Verbesserung des Lebensstil könnte laut den US-Forschern fast jeder zweite Fall von Alzheimer verhindert werden. Dabei muss man nicht sofort zu einem Heiligen werden. Genügen würden laut den Wissenschaftlern bereits eine Verringerung der Risikofaktoren um 10 bis 25 Prozent.

Mit dem Rauchen aufhören einfach gemacht

15. Juni 2011 1 Kommentar

ActiveStop

ActiveStop

Die sicherlich kostengünstigste Variante ist der spontane Ausstieg aus dem routinierten Raucherleben ohne zusätzliche Hilfsmittel. Um jedoch einer Gewichtszunahme vorzubeugen, sollte sowohl der Ernährungsplan umgestellt als auch ein Sportplan aktiviert werden. Das klingt ideal, allerdings besitzt nicht jeder Raucher, der sich von seiner Last befreien möchte, die Muße, sich mit einer kompletten Lebensumstellung auseinanderzusetzen.

Zumindest nicht von heute auf morgen.

Aller Anfang ist schwer, aber neben einem starken Willen gibt es eine Konzepte und Produkte, die vor allem in den ersten Tagen der Rauchentwöhnung unterstützen können.

1. ActiveStop System: Nicorette bietet ein virtuelles Supportprogramm auf www.nicorette.de an, bei welchem sich die Interessenten kostenlos online anmelden können. Dieses Programm funktioniert wie ein personalisiertes Tagebuch, welches die zuvor vom User angegebenen Gewohnheiten speichert und daraufhin einen individuellen Plan konzipiert, welcher das sofortige Aufhören unterstützt. Mit Hilfe von Textnachrichten und täglichem Online-Support fühlt sich der User individuell betreut.

2. Kaugummis: Kaugummis (z.B. Nicorette) reduzieren das Verlangen und die Entzugserscheinungen, da sie ebenfalls Nikotin enthalten. Besonders geeignet sind sie für das schrittweise Aufhören.

3. Pflaster: Die Pflaster sind für regelmäßige bzw. starke Raucher gedacht, da sie den Körper dauerhaft mit Nikotin versorgen. Dabei sollte auf weiteres Rauchen verzichtet werden, da das Pflaster bereits für einen gleichbleibenden Nikotinspiegel sorgt.

4.Inhalierstäbe: Diese Präparate sind für Raucher geeignet, die gerne etwas in der Hand halten und denen der manuelle Verlust einer Zigarette schwerfällt. Nikotinhaltige Patronen werden an ein Mundstück gesetzt, welches Sie sich -ähnlich wie eine Zigarette- zum Mund führen und inhalieren.
Die Nikotinmenge wird über den Zeitraum von drei Monaten schrittweise reduziert, so dass eine dauerhafte Einschränkung zum kompletten Rauchausstieg führen soll.

5. Elektronische Zigaretten: Ein ähnliches Prinzip wie der oben vorgestellte Inhaler ist die elektronische Zigarette. Nur ist diese der höheren Preiskategorie zuzuordnen.

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Stadion des FC Bayern: Vegetarier-Paradies?

18. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Ephesos

cc by wikimedia/ Ephesos

Okay, der FC Bayern konnte in dieser Bundesliga-Saison nicht gerade glänzen, aber einen Titel durfte der Verein dann doch noch einheimsen: Die Tierschutzorganisation Peta hat sich deutschlandweit einmal das Essensangebot in deutschen Fußballstadien näher angesehen und den FC Bayern zum „Klub mit dem vegetarierfreundlichsten Stadion der Bundesliga“ ernannt.

Das Angebot für Vegetarier sei hier durchaus reichhaltig und vor allem die Qualität von Pommes, Pizza, Brezeln oder Baguettes und süßem Gebäck konnte überzeugen. Zudem betonte Peta, dass in deutschen Stadien schon längst nicht mehr nur die üblichen Würstchen verkauft werden.

Von vegetarischem Döner über Gemüseburger und Tofuwürste bis hin zu Eintöpfen sei das Angebot durchaus vielfältig. Na dann, man muss eben nicht immer in den typischen Fußball-Fans-Klischees denken!