Berger de Beauce
Berger de Beauce ist eine anerkannte französische Hunderasse. Diese Hunderasse, die besser unter dem Namen Beauceron bekannt ist, entwickelte sich im 19. Jahrhundert in Frankreich aus den Hütehunden der Schäfer. Derzeit werden in Frankreich jedes Jahr etwa 3500 Beauceronwelpen geboren. Die Zentren der Züchtung sind die Landschaft Beauce 200 km südwestlich von Paris und der Grenzbereich zu Belgien. Der Beauceron wird bis zu 70 cm groß und entspricht in seiner Erscheinung einem stämmigeren Dobermann oder einem schlanken Rottweiler. Kennzeichnend für diese Hunderasse sind die Afterkrallen.
Das Fell des Berger de Beauce ist kräftig und 3 bis 4 cm lang. Es wird von der Farbe Schwarz mit entweder lohfarbenen Brand oder blau gefleckt mit lohfarbenen Abzeichen dominiert. Die Ohren eines Berger de Beauce sind halbstehend oder hängend. Diese Hunderasse neigt zur Selbstständigkeit, daher benötigt der Halter viel Sachverstand und Empathie. Die Beaucerons vertragen keine Härte im Umgang. Als Arbeitshunde benötigen sie viel Zeit und Beschäftigung, sodass sie für alle Arten von Hundesport vorzüglich geeignet sind. Sie legen pro Tag, sofern sie als Hütehunde eingesetzt werden, eine Strecke zwischen 40 bis 100 km zurück, die sie aber ebenso neben einem Fahrrad bewältigen könnten.
Beaucerons sind äußerst intelligente Hunde und sehr treu zu ihrem Halter. Sie finden Erfüllung darin, ihrem Herrn Aufgaben abzunehmen. Gegenüber fremden Menschen verhalten sie sich sehr misstrauisch und abwartend. Beaucerons werden als Hüte-, Wach- und Schutzhunde primär in der Landwirtschaft verwendet. Sie sind andererseits aber auch für Familien geeignete Hunde, sofern der Besitzer im Umgang mit ihnen ihre Abstammung beachtet.
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