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175.000 Euro für Ötzi als Finderlohn

Die Gletschermumie Ötzi ist mit Sicherheit allen bekannt. Ein absoluter Sensationsfund, dem, wie Menschen eben so sind, ein jahrelanger Rechtsstreit folgte. Da ist man über 5.000 Jahre alt und erhitzt immer noch die Gemüter… ;-)

Im Jahre 1991 fand man Ötzi in der Grenzregion zwischen Nord- und Südtirol und somit erhoben sowohl Österreich als auch Italien Anspruch auf die Mumie. Nach langem Hin und Her konnte man sich schließlich auf Bozen als Ausstellungsort einigen.

Doch auch das Ehepaar, das Ötzi zufällig beim Wandern fand, wollte ihren Teil vom Kuchen abhaben. Erika Simon und ihr inzwischen verstorbener Mann Helmut zogen mehrfach vor Gericht um einen angemessenen Finderlohn zu erhalten.

Zunächst bot die Südtiroler Landesregierung ihnen 50.000 Euro an, doch dies scheiterte. Im letzten Jahr hatte man sich dann auf 150.000 Euro geeinigt, wieder ein Fehlschlag. Nun scheint das jahrelange Hickhack endlich ein Ende gefunden zu haben. Beide Parteien einigten sich auf 175.000 Euro Finderlohn.

Also, unter ewiger Ruhe stellen wir uns etwas anderes vor…

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