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Das Internet als noch sehr junges Medium ist noch lange nicht aus der Experimentier-Phase hinaus. Hier tummeln sich nicht mehr nur Profis, sondern auch viele Laien oder solche, die sich für Profis halten stellen Inhalte ein oder verbreiten Informationen. Dies nutzen seit einiger Zeit auch einige Anwaltskanzleien.
Der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundesfraktion, Burkhard Lischka, sagte nun, dass sich in Deutschland eine regelrechte Abmahn-Industrie entwickelt habe, die im Grunde von fünf Kanzleien beherrscht werde. 95 Prozent der Abmahnungen kämen von ihnen. Pro Jahr gebe es zwischen 200.000 und 300.000 Abmahnungen gegen User, die zum Beispiel das Urheberrecht verletzt haben sollen, weil die Musik aus dem Netz heruntergeladen haben.
Meist ist dies mit sehr hohen Kosten in Höhe von bis zu 1.200 Euro verbunden, da man sich selbst einen Anwalt nehmen müsse. Die SPD will sich nun nach Angaben von Lischka dafür einsetzen, dass pro privater Abmahnung nur noch 100 bis 200 Euro fällig sein sollen. Zudem wolle man einen Weg finden, dass die Inhaber von Urheberrechten leichter gegen die Verletzung ihrer Rechte im Netz vorgehen können, ohne sich gleich einen Anwalt suchen zu müssen. Wir sind gespannt!

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Aktuell scheint es, als könnte das harte Business in Hollywood mal wieder ein nächstes Opfer fordern. Wie nun bekannt wurde, wird der Schauspieler Nick Stahl seit einigen Tagen vermisst. Seine Frau hat bereits am Montag eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Zuletzt gesehen wurde Stahl am 9. Mai.
Die berühmtesten Rollen des 32-Jährigen waren der Yellow Bastard in „Sin City“ sowie John Connor in „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“. Eigentlich lebt Nick Stahl zusammen mit seiner Frau Rose und seiner kleinen Tochter in glücklichen Verhältnissen. Jedoch soll er in den letzten Jahren für das Drehen von Filmen vor allem gereist und kaum zuhause gewesen sein.
Seit einiger Zeit habe er daher laut seiner Frau mit Drogenproblemen zu kämpfen. Angeblich habe er sich in letzter Zeit häufiger in den Armenvierteln von Los Angeles herumgetrieben. Die Polizei geht davon aus, dass er dort in Schwierigkeiten geraten sein könnte. Man nehme die Vermisstenanzeige sehr ernst und könnte auch etwas Schlimmeres nicht ausschließen.

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In den letzten Tagen sorgte eine Liste, die im Netz aufgetaucht war, bei vielen Twitter-Usern für Ärger und Verunsicherung. Die Liste enthielt nämlich Medienberichten zufolge rund 55.000 Einträge, in denen Passwörter und Benutzernamen von Usern des Micro-Bloggings-Diensts veröffentlicht wurden.
Twitter betont, dass sich User keine Sorgen machen müssen. Mögliche gefährdete Passwörter würden zurückgesetzt und die User per E-Mail benachrichtigt. Allerdings war der Schaden wohl nicht so groß wie zunächst angenommen, denn auf der Liste standen auch etliche Spam-Accounts sowie solche, die doppelt erwähnt wurden.
Sei man dennoch betroffen, würde Twitter einen genau anleiten. Nach dem Reset müsse man sich ein neues Passwort wählen, was man eh generell regelmäßig tun sollte. Potentielle Hacking-Opfer können zudem das sogenannte Verbindungsregister prüfen um zu sehen, dass keine unbekannten Dienste und Programme auf den eigenen Account zugegriffen haben. Etliche Tipps um sein Twitter-Profil vor Missbrauch zu schützen, findet man auch direkt auf den Seiten des Netzwerks.

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Am heutigen Dienstagabend hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer zu einer Feier in die Münchner Nobeldisco P1 geladen. Anmelden konnte man sich auch über die Facebook-Seite des CSU-Politikers, womit sich nun offenbar die erste sogenannte Facebook-Party einer Prominenz abzeichnet.
Immer wieder warnen Behörden, nicht die Allgemeinheit über Facebook zu Feiern einzuladen, denn bei einigen Jugendlichen hatte dies zu Tumulten geführt, da statt nur ein paar Freunden über 1.500 Leute anreisten. Wird es Horst Seehofer heute Abend ebenso ergehen?
Bereits am Wochenende hieß es, dass man einen Anmeldestopp verhänge, da die Kapazitäten des P1 über 2.500 Anmeldungen ausgeschöpft seien. Einige User zeigten sich daraufhin erbost und betonten, dass man bei schönem Wetter auch gut vor dem P1 feiern könne. Mal sehen, ob all die Aufregung am Ende begründet ist…

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Als vor ein paar Wochen bekannt wurde, dass Sat1 die „Harald Schmidt Show“ einstellen würde, waren die Fans logischerweise nicht gerade begeistert. Schon damals hatte Harald Schmidt jedoch in der Sendung Witze darüber gemacht, dass man eh in ein paar Monaten bei einem neuen Sender weitermachen würde. Die Fans müssen nicht lange trauern, denn genauso kommt es jetzt!
„Die Harald Schmidt Show“ wird ab Herbst bei Sky zu sehen sein. Am Studio ändert sich nichts oder eben nur wenig und auch das Team bleibt nach aktuellem Stand weitestgehend gleich. So manch einen wird es zudem freuen, dass die Late-Night-Show eine Stunden früher als bisher gesendet wird.
Die Show soll an mehreren Tagen in der Woche exklusiv auf Sky Atlantic HD und Sky Hits/HD zu sehen sein. Mit dem Wechsel zum Pay-TV-Sender wird Harald Schmidt nun ein wenig der Quotendruck von den Schultern genommen und er kann freier agieren als bisher. Sky will zudem seit längerem mehr durch Eigenproduktionen glänzen, was durch die „Harald Schmidt Show“ geschehen würde. Sind wir also gespannt! Heute Abend läuft die Sendung übrigens das letzte Mal in Sat1…